10 Tipps für das Gassigehen bei schlechtem Wetter

Gassigehen bei schlechtem Wetter-Hund in der Pfütze

Gassigehen bei schlechtem Wetter. Auch beim Schmuddelwetter können Hund und Mensch Spaß haben. © pixabay.com

Gassigehen bei schlechtem Wetter kann ziemlich ungemütlich werden. Der Hund muss aber bei jedem Wetter raus. Daher versuchen sowohl Hundehalter als auch Vierbeiner oft, die Gassirunde bei schlechtem Wetter so kurz wie möglich zu halten. Vor allem im nass-kalten Herbst will man schnell wieder ins Warme zurück.

Das muss aber gar nicht sein: Ein Spaziergang kann auch an Schlechtwetter-Tagen ziemlich viel Spaß machen. Damit Ihr Euch und Eure Fellnase dazu motivieren könnt, falls Ihr bislang Schlechtwetter-Muffel gewesen seid, haben wir ein paar Ideen für Euch gesammelt.

Gassigehen bei schlechtem Wetter: 10 Tipps für Hund und Tierhalter

  1. „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung!“ Diesen Satz hat jeder schon mal gehört und sicherlich hat jeder dabei schon mal mit den Augen gerollt. Dennoch: Es ist etwas Wahres daran. Mit der richtigen Ausstattung trotzt man jedem Wind und Regen. Dazu gehören auf jeden Fall: Regenjacke, Gummistiefel und eine wasserdichte Regenhose. Und wenn Ihr das Ganze dann noch in bunten Farben und optisch ansprechend wählt, macht es richtig Spaß, in die fröhlichen Gummistiefel zu schlüpfen.
  2. Ja, es gibt auch Vierbeiner, die jeden Kontakt mit Wasser meiden und sich schon nach einem einzigen Tropfen verzweifelt schütteln. Für solche empfindlichen Fellnasen eignet sich beispielsweise eine Hunde-Regenjacke. Diese schützt das Fell, hält warm und trocken und die Vierbeiner fühlen sich wohler.
  3. Im Herbst wird es morgens später hell und früher dunkel. Daher gehört eine reflektierende Leine und/oder ein leuchtendes Geschirr zur Grundausstattung in der regnerischen Jahreszeit. Dreht Ihr Eure Runden im Wald, könnt Ihr zusätzlich eine Taschenlampe mitnehmen. Denkt daran, dass auch Ihr selbst zu sehen sein solltet.
  4. Der Herbst kann auch mal sehr kalt werden. Damit Mensch und Hund nicht frieren, heißt es: Immer in Bewegung bleiben. Das schützt vor Auskühlung und macht gute Laune.
  5. Außerdem könnt Ihr sogenannte Agility-Übungen im Wald machen. Das kann unter anderem sein, dass der Hund auf dem Baumstamm balanciert oder Slalom läuft. Auch verschiedene Suchspiele machen im herbstlichen Wald viel Spaß! Welche Übung sich für Euren Vierbeiner eignet, hängt vom Alter, Typ und Fitness des Hundes ab. Schließlich sollen sich die Fellnasen nicht verletzen und wir wollen der Natur auch nicht schaden.
  6. Euer Hund mag einfach keinen Regen? Falls Ihr solche Verweigerer habt, könnt Ihr versuchen, sie mit einigen Anreizen zu einem regnerischen Spaziergang zu locken. Dazu könnt Ihr beispielsweise das Lieblingsspielzeug mitnehmen oder spannende Spiele auf dem Weg einbauen. Oder ihr verabredet Euch mit einem der Hundekumpels Eurer Fellnase. Geteiltes Leid ist halbes Leid.
  7. Genießt selbst das Wetter, den Regen, die Pfützen und den Matsch. Hüpft da doch mal rein. Denn Eure Stimmung ist natürlich auch entscheidend, für die Laune Eures Vierbeiners.
  8. Beim Nachhausekommen darf das Beste am Regenspaziergang nicht fehlen: Gründliches abrubbeln. Die meisten Hunde lieben es, mit einem weichen Handtuch verwöhnt zu werden.
  9. Wichtig ist ebenfalls ein kurzer Fellcheck nach der Gassirunde: Achtet dabei auf mögliche Zecken oder Stacheln an den Pfoten. Vor allem wenn Ihr im Wald unterwegs wart oder der Untergrund voll mit hartem Laub oder Kastanien bedeckt ist.
  10. Nach all den Abenteuern bei der Gassirunde, steht natürlich nur noch eins auf dem Programm: Entspannen, aufwärmen, kuscheln und ganz viele Streicheleinheiten. Nehmt Euch ganz bewusst die Zeit dafür und genießt es.

Genießt das „schlechte“ Herbstwetter! Wie sind Eure Gassirunden, wenn es draußen kalt und nass ist? Machen Eure tierischen Freunde da mit?

2 Gedanken zu “10 Tipps für das Gassigehen bei schlechtem Wetter

  1. Danke für den Artikel. Ich finde es wichtig, dass der Hund regelmäßig untersucht wird, da man Krankheiten meistens immer sehr spät bemerkt. Man kann sich auch gute Tipps von einem kompetenten Arzt einholen.

  2. Hallo und vielen Dank für den Blog. Das sind sehr hilfreiche Tipps. Der Hund meiner Tochter liebt es auch in Pfützen Spaß zu haben. Ich habe mich auch immer gefragt, ob Tiere dadurch krank werden können, da es meistens sehr kalt ist bei Regen. Ich denke man kann sich dazu auch ganz einfach beim Tierarzt beraten lassen.

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