Die Beerdigung Deines Haustieres – Möglichkeiten für die letzte Ehre

Es ist ein Thema, an das Tierhalter aber liebsten gar nicht denken möchten, das aber allen unvermeidbar irgendwann bevorsteht: Der Tod des geliebten Haustieres. Und vor allem die Frage: Was tun mit dem Körper des verstorbenen Lieblings?

Ob der Hund mit 16 Jahren stirbt, oder die Katze schon mit fünf Jahren, egal wann und wie, es ist immer unfassbar traurig, wenn das tierische Familienmitglied uns verlässt. Wer sich vorher schon mal Gedanken über das Danach gemacht hat, hat es in den schweren Stunden sicherlich leichter, weil er diese wichtigen Entscheidungen dann nicht mehr treffen muss.

Viele unterschiedliche Möglichkeiten

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, für die Du Dich entscheiden kannst. Sie unterscheiden sich nicht nur in der Umsetzung, sondern auch im Preis erheblich.
Zum einen wäre da der Tierfriedhof: Was vor einigen Jahren noch eine Ausnahme war, ist heute längst keine Seltenheit mehr. Auf Tierfriedhöfen dürfen Haustierhalter ihre Tiere würdig bestatten. Günstig ist diese Lösung jedoch nicht.

Die sicherlich beliebteste Möglichkeit ist das Grab im eigenen Garten. Nicht nur, dass es nicht viel kostet, auf diese Art finden Hunde und Katzen ihre letzte Ruhestätte ganz nah bei ihren Haltern. Wenn Dein Tier nicht an einer ansteckenden Tierkrankheit gestorben ist, Du nicht in einem Wasserschutzgebiet wohnst und einen Platz auswählst, der mindestens zwei Meter von öffentlichen Wegen entfernt ist, steht dem in der Regel nichts im Wege. Gerade bei Hunden solltest du aber sicherheitshalber Dich aber bei der Gemeinde versichern, dass es tatsächlich gestattet ist. Weiterhin muss das Grab unbedingt tief genug sein. Mindestens einen halben Meter unter der Erde sollte Dein Liebling seine letzte Ruhestätte finden, damit andere Tiere nicht in dem Grab buddeln.

Weiterhin besteht die Möglichkeit, Dein Tier einäschern zu lassen. Viele Krematorien bieten diesen Service an. Die Preise unterscheiden sich, je nachdem, ob Du Dein Tier alleine oder zusammen mit anderen Tieren einäschern lässt. Im ersten Fall darfst Du die Asche dann sogar mit nach Hause nehmen und kannst frei entscheiden, was weiter mit Deinem Liebling passieren soll.

Deutlich kostengünstiger ist es, wenn die kommunale Tierkörperbeseitigung sich des Tieres annimmt. Dort kannst Du es selbst hinbringen, aber auch wenn Dein Liebling beim Tierarzt stirbt, ist das eine Lösung. Aus dem Körper Deines Tieres wird dann Tierfett oder Tiermehl hergestellt.

Hund oder Katze im Wald zu vergraben ist nicht gestattet und wird ein Bußgeld zur Folge haben. Auch die Mülltonne, ob grün, braun oder grau, ist tabu.

Für welche Möglichkeit Du Dich im Ernstfall auch entscheiden magst, wichtig ist, dass es sich für Dich richtig anfühlt, denn nur Du weißt, wie Du von Deinem treuen Freund und Begleiter Abschied nehmen willst. Wir hoffen allerdings, dass es noch dauern wird, bis Du Dich dieser Frage stellen musst und wünschen Dir und Deinem Tier alles Gute!

6 Gedanken zu “Die Beerdigung Deines Haustieres – Möglichkeiten für die letzte Ehre

  1. Ich mußte leider vor 6 Wochen meinen Hund wegen eines Tumors einschläfern lassen. Habe ihn einäschern lassen und ihn in einer Urne mit nach Hause genommen so ist er immer bei mir.

  2. Usere Hündin haben wir einzeln Einäschern lassen und steht in einer Urne erst mal im Wohnzimmer bei uns bis wir uns klar sind.Was wir damit machen

  3. Ich habe die zwei Hasen Sissy und Baby beerdigt, sowie unsere drei Wüstenrennmäuse Bayla, Jordes und Blanket . Jeder hat einen schönen Karton mit weichen Untergrund und um das Tier herum waren Blumen gelegt. Mein Kater Snowy ist auf gebart mit Blumen und seinem Lieblings Spielzeug für 2 Tage gewesen. Alle sind natürlich gekühlt gewesen. Mein Hund durfte sich von allen solange er mochte verabschieden und trauern. Der Kater ist eingeäschert worden und steht in einer Pyramide auf den Schrank. Wir werden sie nie vergessen. Wenn es mal soweit ist das mein Hund gehen muss wird auch er eingeäschert und bekommt die gleiche Urne wie der Kater natürlich in größer. Sie werden mich mein Lebenlang begleiten! Danke das es euch gab ober noch gibt. 😚😚😚😚😚

  4. Ich habe meine Molly (Schäferhund-Labrador-Mix) am 29. März dieses Jahres nach 16 Jahren und 5 Monaten gehen lassen müssen. Die Tierärztin kam zu mir nach Haus und Molly schlief ganz friedlich in meinen Armen ein. Es fühlt sich richtig und gut an, dass ich sie einäschern ließ und ihre Asche wieder nach Hause geholt habe.
    Mein Dank geht an meine Tierarztpraxis und an den Tierbestatter „Rosengarten“.
    >Molly, ich werde dich nie vergessen……in Liebe….dein Frauchen….

  5. Alle meine verstorbenen Haustiere wurden kremiert bei Cremare und dann auf einem Streubeet in einer wunderschönen Anlage verstreut man erhält dann eine wunderschön gestaltete Urkunde.

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