6 Fragen, die Du Dir vor dem Freigang Deiner Katze stellen solltest

Du möchtest Deiner Katze ermöglichen, sich frei an der frischen Luft zu bewegen, spannende Abenteuer im Garten zu erleben, ihr eigenes Revier zu durchstreifen und durch und durch Katze zu sein? Bestimmt freut es Deinen tierischen Liebling, wenn er hinaus ins Freie darf. Allerdings sollte dabei die Sicherheit immer vorgehen. Die folgenden Fragen solltest Du also vorab klären:

1. Ist Deine Katze an Deine Wohnsituation gewöhnt?

Natürlich soll Deine Katze immer wieder zu Dir zurückfinden. Damit sie sicher weiß, wo ihr Zuhause ist und sie sich dort wohlfühlt, ist es wichtig, dass sie sich eingelebt hat. Nach einem Umzug solltest Du ihr einige Wochen zur Eingewöhnung gönnen, bevor sie die sicheren vier Wände verlassen darf. Wenn Du einen Garten hast, kannst Du sie auch anfangs nach draußen begleiten.

2. Ist Deine Katze gekennzeichnet und registriert?

Jede Katze sollte gekennzeichnet und bei TASSO registriert sein. Es kann immer etwas Unvorhergesehenes passieren, dass sie verschreckt und dazu führt, dass sie entläuft und nicht mehr nach Hause findet. Daher: Gehe auf Nummer sicher und lasse Deine Katze bei TASSO registrieren. Das ist komplett kostenlos und bietet Euch viel Sicherheit. TASSO vermittelt pro Jahr in etwa 62.000 vermisste Tiere an ihre Halter zurück. Wie es funktioniert und warum die Registrierung so wichtig ist, kannst Du hier nachlesen. Zur Online-Registrierung gelangst Du hier.

3. Gibt es Gefahren in direkter Nähe?

Eine große Gefahr für Freigänger ist definitiv der Straßenverkehr. Du solltest realistisch betrachten, ob sich Deine Katze einigermaßen sicher in Eurer direkten Umgebung bewegen kann. Sofern Du an oder in der Nähe einer großen Hauptstraße wohnst, solltest Du Deine Katze lieber bei Dir in der Wohnung lassen – oder natürlich auf dem gesicherten Balkon.

4. Wie ist der Gesundheitszustand Deiner Katze?

Wenn Dein tierischer Liebling die Nachbarschaft unsicher macht, sollten keine gesundheitlichen Einschränkungen dagegen sprechen. Wenn Deine Katze zum Beispiel in regelmäßigen Abständen Medikamente benötigt, könnte es zu unsicher sein, wenn draußen “auf Streife” ist und nicht immer zeitgleich nach Hause kommt. Ebenso könnte es gefährlich sein, wenn Deine Katze nicht sehen oder hören kann.

5. Hast Du für ausreichenden Impfschutz gesorgt?

Ein Freigänger sollte selbstverständlich ebenso die empfohlenen Impfungen erhalten wie andere Katzen auch. Viele Tierärzte empfehlen für Freigänger zusätzlich auch eine Tollwut-Impfung. Am besten besprichst Du Dich in Ruhe mit dem Tierarzt Eures Vertrauens, ehe Dein Liebling unterwegs ist.

6. Könnte es Ärger mit den Nachbarn geben?

Wenn Deine Katze durch die Gegend streift, musst Du leider damit rechnen, dass es auch einmal Ärger mit den Nachbarn geben könnte. Ein Haufen im Garten oder ein fehlender Fisch im Teich haben schon so manchen Nachbarschaftsstreit ins Rollen gebracht. Sei immer freundlich, auch wenn Dein Nachbar mal ärgerlich sein sollte. Am besten sprichst Du auch vor Deiner Entscheidung mit Deinen direkten Nachbarn.

Wenn Du Dir genügend Gedanken gemacht hast, wirst Du bestimmt die richtige Entscheidung für Deine Katze treffen – und für Dein Gewissen. Wir wünschen Euch eine schöne Zeit!

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