Hund und Katze bei Gewitter

Hund und Katze bei Gewitter-nasser Hund

Es gibt typische Monate, die uns viel Regen, Donner und Gewitter bescheren. Obwohl es für uns Menschen durchaus schön sein kann, sich das leuchtende Blitzschauspiel anzuschauen, ist es für manch ein Haustier einfach nur grausam. Denn Hunde und Katzen nehmen Gewitter um einiges intensiver und lauter wahr und daher haben viele Vierbeiner panische Angst, wenn es draußen kracht und blitzt.

Die Geräuschkulisse ähnelt dem wohl lautesten Tag des Jahres, Silvester. Es gibt aber zum Glück auch Hunde und Katzen, die zwar Angst an Silvester haben und sich in der hintersten Ecke verstecken, bei Gewitter jedoch das nasse Treiben draußen entspannt beobachten. Und umgekehrt.

Das Gewitter könnt Ihr zwar nicht verhindern, aber Eurem tierischen Liebling den Moment ein wenig erleichtern. Die Maßnahmen ähneln den Tipps, wie Ihr Euer Haustier an Silvester schützen könnt. Die sinnvollsten Tipps für Gewittertage haben wir Euch hier nochmal in Kürze zusammengefasst.

Nützliche Tipps, wenn Hund und Katze vor Gewitter Angst haben

Draußen

  • Natürlich hat nicht jedes Tier panische Angst vor Gewitter, doch kann auch der entspannteste Hund sich bei lautem Donner oder einem Blitzeinschlag arg erschrecken und davonrennen. Wenn Ihr also bei Eurer Gassirunde unterwegs seid und sich Gewitter ankündigt, solltet ihr Euren Vierbeiner unbedingt an die Leine nehmen.
  • Wenn es Euch draußen plötzlich erwischt, geht mit Eurem tierischen Freund unaufgeregt und ohne „Panik“ direkt nach Hause.
  • Wenn Ihr noch nicht losgegangenen seid, solltet Ihr die Spazierrunde bei Gewitter einfach auf später verschieben, wenn es sich beruhigt hat.
  • Habt Ihr eine schreckhafte Freigängerkatze? Dann versucht, sie nach Möglichkeit ins Haus zu holen.

Drinnen

  • Zuhause könnt Ihr den Krach von draußen einigermaßen aussperren: Dazu einfach alle Türen und Fenster schließen und Rollläden runterlassen.
  • Vierbeiner nicht bedrängen, wenn sie für sich sein wollen: Ängstliche Katzen verstecken sich oft in Schränken oder an anderen Plätzen, an denen sie sich sicher fühlen. Auch ängstliche Hunde suchen sich oft einen sicheren Ort im Haus. Lasst Eure Tiere am besten dann in Ruhe und versucht sie nicht rauszulocken. Ist der ganze Gewitterspuk vorbei, kommen sie von selbst wieder zu Euch.
  • Ablenkung ist wohl die beste Medizin: Wenn sich Euer tierischer Liebling nicht versteckt, aber dennoch etwas aufgeregt und beunruhigt ist, dann könnt Ihr ihn einfach mit seinen Lieblingsspielen ablenken. Natürlich nur wenn er Lust dazu hat. Zwingen bringt da auch nix.
  • Versucht die Ängste Eurer Fellnasen nicht zu verstärken: Wir verstehen, dass es schwer ist, wenn das Haustier leidet und man die Angst nicht wirklich nehmen kann. Aber hier ist es wichtig, die richtige Balance zwischen Unterstützung und Gelassenheit zu finden. Ihr solltet die Angst nicht mit übermäßigem Streicheln und Zureden bestärken, aber Euren tierischen Freund auch nicht komplett ignorieren, wenn er Eure Nähe sucht.
  • Wenn möglich, verhaltet Euch wie bei jedem anderen Wetter auch, damit Hund und Katze diese Wetterlage nicht als besonders oder unnormal empfinden.

Wenn das Gewitter vorbeigezogen ist, könnt Ihr Euren ausgefallenen Spaziergang schön nachholen und die frische klare Luft genießen. Und auch wenn es noch immer regnet, kein Problem: Gassigehen bei schlechtem Wetter kann richtig Spaß machen!

Was zum Schmunzeln: Tierische Wettervorhersage

Wenn Ihr wissen wollt, wie das Wetter so wird, dann achtet doch mal auf das Verhalten Eurer tierischen Mitbewohner. Die können das Wetter nämlich hin und wieder vorhersagen. Sagen zumindest einige tierische Bauernregel:

  • Schleckt am Abend die Katze sich oft übers Fell, naht schlechtes Wetter nicht so schnell.
  • Siehst du die Katzen gähnend liegen, weißt Du, dass wir Gewitter kriegen.
  • Wenn die Katz im Februar in der Sonne liegt, muss sie im März wieder hinter den Ofen.

Wie gehen Eure Vierbeiner mit lautem Gewitter um? Schreckhaft bei Blitz und Donner oder total entspannt?

 

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