Notfalltier des Monats: Mischlingshund Benny

shelta Notfalltier des Monats: Mischlingshund Benny

shelta Notfalltier des Monats: Mischlingshund Benny sucht ein liebevolles Zuhause.

Benny ist ein lieber kleiner Rüde und hat ein freundliches und fröhliches Wesen. Er liebt ausgiebige Schmuseeinheiten und sucht ein schönes Zuhause, in dem er geliebt wird und wo er sich sicher fühlen kann.

Notfalltier mit Handicap: Diabetes und Sehbehinderung

Der kleine Mischling bringt ein paar Handicaps mit, mit denen er allerdings super umgeht. Als Benny gefunden wurde, hat man bei ihm Diabetes diagnostiziert. Daher brauchte er spezielles Diätfutter und regelmäßige Mahlzeiten. Das Insulin bekam er durch eine Spritze. Diese Prozedur hat er tapfer und prima mitgemacht.

Im Juni wurde ein großes Blutbild erstellt. Benny ist nun kein Diabetikerhund mehr. Sein Gesamtzustand hat sich dadurch enorm verbessert. Er kann normales Futter bekommen und ist viel aufmerksamer und aktiver geworden.

Seine Sehbehinderung, die auf dem diagnostizierten Diabetes beruht, ist aber noch vorhanden. In einem Auge war zeitweise überhaupt keine Tränenflüssigkeit vorhanden, weshalb das Auge mit einer speziellen Salbe behandelt wird und es auch hier zu einer Besserung kommen sollte.

Durch sein beeinträchtigtes Sehvermögen lässt sich der süße Benny gar nicht einschränken. Auf seiner Pflegestelle lebt er mit anderen Hunden und Katzen zusammen und hat sich in seiner neuen Umgebung schnell zurechtgefunden. Das wird er sicher auch in seinem neuen Zuhause.

Ein neues Zuhause für Notfalltier Benny

Wollt Ihr unserem Notfalltier Benny ein neues und liebevolles Zuhause geben? Im shelta Online-Tierheim findet Ihr weitere Informationen zu Bennys Geschichte und die Kontaktdaten von Second Chance Dog e.V.: shelta Notfalltier Benny

Wichtiges zu shelta-Hund Benny:

  • Rüde
  • Geboren ca. 2011, etwa 6 Jahre und 6 Monate alt
  • Kokoni-Mischling
  • 7 kg
  • Freundlich und schmusebedürftig
  • Handicap: beeinträchtigtes Sehvermögen
  • Ist auf einer Pflegestelle bei 55270 Zornheim

Bennys Geschichte

Der Mischling wurde einfach ausgesetzt. Eine Tierschützerin fand den kleinen Benny in einem Gebüsch und hat ihn sofort zum Tierarzt gebracht, der seinen Diabetes feststellte. Aufgrund seiner Erkrankung und Sehbehinderung stand Benny kurz davor eingeschläfert zu werden. Doch das war natürlich keine Option. So holten die Tierschützer von Second Chance Dogs e.V. den Hund nach Deutschland und ermöglichten ihm die notwendigen Behandlungen.

Tipps für Umgang mit blinden Hunden

Benny kann mit seinem beeinträchtigten Sehvermögen sehr gut leben und muss sich weniger umstellen, als Hunde, die ganz blind sind.

Ein blinder Hund braucht etwas mehr Unterstützung, sollte aber möglichst genauso wie ein Hund ohne Handicap behandelt werden. Traut ihm wie jedem anderen Hund alles zu, denn Eure Unsicherheit kann er spüren und wird ebenfalls unsicher.

Blinde Hunde erkunden ihre Umwelt fast ausschließlich mit ihrer Nase und orientieren sich an den Gerüchen. Ebenso ist ihr Gehörsinn stark ausgeprägt. Am Anfang muss der blinde Hund lernen, sich auf Geräusche zu konzentrieren. Weiterhin könnt Ihr Eurem Liebling helfen, in dem Ihr unter anderem:

  • Futter- und Schlafplätze (und Möbel) nicht verstellt, diese beispielsweise mit Duftöl markiert oder auf eine Fußmatte stellt. Dann erkennt der Hund am Untergrund, dass er sich in der Nähe befindet.
  • Unnötige und gefährliche Hindernisse wegräumt.
  • Zum Beispiel Glöckchen an Euch und anderen Haustieren in Eurem Haushalt befestigt, dann hört Eure Fellnase wo sich seine Familie beziehungsweise sein Rudel befindet.
  • Eurem Vierbeiner unterschiedliche Kommandos für verschiedene Situationen beibringt. Zum Beispiel Klopfen auf den Oberschenkel für rechts oder links.

Ansonsten ist natürlich regelmäßiges Kuscheln, Kraulen und Spielen angesagt. Es stärkt die Bindung und das Vertrauen zwischen Mensch und Hund.

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