Lieblingskollege auf vier Pfoten – Gedanken zum Bürohund

dotty_blogbeitragVon Lisa F., shelta-Team (8)

Ein leises Schnarchen, die Pfoten zucken, Dotty träumt. Auf meinem Schoß. Während ich am Computer arbeite, telefoniere, E-Mails beantworte, Texte verfasse. Dotty findet das super. Ich fühle mich etwas eingeschränkt in meiner Bewegungsfreiheit und überlege zweimal, ob ich jetzt wirklich aufstehen und zum Kopierer gehen muss. Aber ich habe warme Beine, auch nicht zu verachten, vielleicht kann der Ausdruck im Kopierer ja noch eine Weile liegen bleiben.

Dotty ist einer der vielen Bürohunde, die hier bei TASSO arbeiten. Ihr Job ist schlafen, meine Beine wärmen und gute Stimmung im PR-Büro verbreiten. Und ich muss sagen, sie beherrscht ihren Job ziemlich gut. Dass die kleine Hundedame mich zur Arbeit begleiten kann, ist wirklich großer Luxus. Nicht nur für sie und mich. Auch die anderen hier in der TASSO-Zentrale profitieren von unseren Bürohunden. Viele der Vierbeiner schmusen nämlich auch gerne mit anderen Kollegen. Während sie die Streicheleinheiten genießen, entspannen wir Menschen uns und schütten das Glückshormon Oxytocin aus. Außerdem sorgen die Tiere dafür, dass wir entspannter sind, erinnern uns daran, regelmäßig Pause zu machen und verbessern das Betriebsklima. Weiterlesen

Katzen und Baby: Ein ehrlicher Erfahrungsbericht aus einem Zweikatzen- und Zweikinderhaushalt

Von Ola M., shelta-Team (7)

img_6151Sonntagmorgen, 6 Uhr. Der Tag zwischen Katzenklo, Legosteinen und Windeleimer beginnt.

Wäääääähhhhhh!“
„Mama, der Baby ist wach! MAMA! Hörst du nicht?!“
„Wääääääh-hääää-häääääää!“
„Miau.“
„Natürlich höre ich ihn. Er liegt doch direkt neben mir. Schlaf weiter.“
„Aber Mama, du musst ihm Milch geben – snell, der Baby hat Hunger!“
„Ja, ich-“ – „Miau.“ – „weiß das! Schließlich liegt er direkt“ – „Miau.“ – „ neben mir.“
„MIAUUUU!“
„Mama, die Katzen rufen. Ich glaube, sie haben auch Hunger! Snell, du musst sie Futter geben.“
„MIAUUUUU“
„Mama?“
„Ja?“
„Ich habe Hunger. Kannst du Frühstück machen?“
„MIAUUU-MIAUUUUU-MIIIIIAAAAAU!!!!“

Ob Sonn-, Diens- oder Freitag spielt keine Rolle, denn täglich grüßt das Katzentier in zweifacher Ausführung – und das bereits um 6 Uhr früh. Weiterlesen

Katze in der Box: Rein da auf Teufel komm raus?

Vom Hängekörbchen in die Transportbox? Kein Problem! ©Alexandra Mancuso

Vom Hängekörbchen in die Transportbox? Kein Problem! ©Alexandra Mancuso/TASSO e.V.

Von Ola M., shelta-Team. (6)

Immer wieder dasselbe Spielchen: Man hat das böse T-Wort nicht mal in den Mund genommen, da wittert die Katze schon, was auf sie zukommt. Und bekanntlich beginnt jeder Weg zum Tierarzt mit dem ersten Schritt: Katze muss in die Transportbox.

Ein verräterischer Blick in Richtung Katze genügt, schon ahnt sie das drohende Unheil und verkrümelt sich auf den Schrank – ganz weit oben, wo man beim besten Willen ohne Leiter nicht ran kommt. Am Anfang war ich ratlos. Lissy weigerte sich partout, ihre Transportbox zu betreten: weder mit Kopf voran, noch mit dem Hinterteil. Wollte ich sie über die Öffnung von oben reinsetzen, hat sie ihre Beine wie eine Spinne abgespreizt und sich mit allen Vieren an den Kanten der Box festgekrallt. Weiterlesen

Lebensnotwendige Futterumstellung – Lissy ist zuckersüß

Katze Lissy Diabetes

Frei nach dem Motto: Hypnose hilft. Die leicht verärgerte, weil hungrige, Katze hat sich zurückgezogen und löchert uns mit ihrem Blick. ©Alexandra Mancuso/TASSO e.V.

Von Ola M., shelta-Team. (5)

Leider futterte unsere Lissy bis vor kurzem eher weniger hochwertige Nahrung. Das liegt nicht an Geiz unsererseits, sondern an ihren Vorlieben, die sie bereits aus dem Tierheim und ihrem Leben davor mitgebracht hatte. Sie war in ihrem fortgeschrittenen Alter recht festgefahren. Lange mussten wir suchen, um zu finden, was gegessen wurde. Der Versuch einer Umstellung auf anderes Futter wurde mit einem Hungerstreik und pausenlosem Gemiaue quittiert.

Nach dem letzten Tierarztbesuch wurde es jedoch dringend notwendig, an Lissys kulinarischer Welt zu schrauben. Weiterlesen

Einer fehlt – Wenn ein Haustier stirbt

©Manuela Agethen_006

©Manuela Agethen

Von Ola M., shelta-Team. (4)

Mein Kater Maciek ist noch jung, aber meine Lissy wird wohl schon etwa 15 Jahre alt sein. Ganz genau wissen wir es nicht, weil sie aus dem Tierschutz stammt. Aber fest steht: Wahrscheinlich wird es Lissy sein, die uns als nächstes verlassen wird. Und das muss ich dann meiner Tochter erklären. Es werden Tränen fließen, auch bei mir. Weiterlesen

Was hat er falsch gemacht? Als Linus ausgesetzt wurde

627_©Kyra Gedrange_LEANO

©Kyra Gedrange, Leano kann sich glücklich schätzen: Der Hund hat ein liebevolles Zuhause, wo er das Leben seiner Familie mit seiner unbändigen Liebe bereichert. Er hat eine Familie, die ihn zu schätzen weiß. Ihm droht nicht das Schicksal, das Linus ereilt hat.

Von Ola M., shelta-Team. (3)

Dies ist die Geschichte eines Hundes, nennen wir ihn Linus, der von jetzt auf gleich seine Familie verlor. Dies ist auch eine Geschichte, wie sie sich jedes Jahr x-fach wiederholt: Vorzugsweise zur Ferienzeit an Raststätten. Vor allem ist dies aber ein Appell an die Vernunft, an die Liebe und an die Verantwortung, die wir unseren Hunden schuldig sind.

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Schwanger – Katzen – Toxoplasmose?

Copyright TASSO e.V._Lissy

Katze Lissy von Ola M. – Copyright TASSO e.V.

Von Ola M., shelta-Team. (2)

Manchmal hat man es nicht einfach: Da hab ich gerade erst angefangen, mich über die zwei Striche auf dem Schwangerschaftstest zu freuen, da kamen sie schon von allen Seiten – die (meist ungebetenen) Ratschläge: „Was macht ihr denn jetzt mit den Katzen? Die stecken Euch mit Toxoplasmose an und dein Baby stirbt! Sie sollten sofort ins Tierheim.“ Und der Renner: „Ich kenne jemanden, die jemanden kennt, die wiederum eine Bekannte hat, die von jemandem gehört hat, die ein Katze hatte und es schief gelaufen ist.“

Mein Katzen, die tickenden Zeitbomben? Als Schwangere ist man allem und jedem ausgesetzt – vor allem Menschen, die fordern, dass meine Katzen ins Tierheim kommen.“ Eigentlich voller Vorfreude (und vor allem voller Schwangerschaftshormone), ist man bei solchen Kommentaren erstmal baff, ängstlich, verwirrt.

Lissy und Maciek sollen also weg? Sehr ungern – bin ich nicht so für… Also, erstmal recherchieren. Weiterlesen

„Pepe Sitz! Pepe Platz! Pepe Stopp! Peeepe Haaalt!“ Wo bitte geht´s zur guten Hundeschule?

644_©OHNE (Jessica Schulemann_KIRA)Von Ola M., shelta-Team. (1)

Auch bei einem Hund drückt ab und an die Blase. Selbstverständlich zieht sich der verantwortungsbewusste Hundehalter Schuhe und Jacke über und stapft mit Hund durch den Stadtpark. Und da nimmt das Grauen seinen Lauf.

Auch ich, eigentlich hundelos lebend, komme manchmal in den Genuss dieser Prozedur: Bewaffnet mit einer Rolle kleiner schwarzer Tüten (gibt´s die eigentlich auch mit Rosenduft?), drehe ich mit dem Shih Tzu-Mischling Pepe meiner Freundin Anna* die Hoffentlich-nur-Pipi-Runde. Hoffentlich-nur-Pipi machen, schnuppern, spielen und irgendwann wieder entspannt nach Hause kommen – so zumindest die Theorie. Weiterlesen