Tierheimtiere sind keine „Tiere zweiter Klasse“

 

Tierheimtiere sind keine Tiere zweiter Klasse_Hund_shelta

Wer sich nach reichlicher Überlegung dafür entscheidet, ein Tier aufzunehmen, den sollte der erste Weg in ein Tierheim oder zu einer Tierschutzorganisation führen. Dort warten nämlich viele große und kleine fellige Freunde manchmal schon ziemlich lange auf ihr neues Zuhause. Denn auch sie möchten Liebe erfahren, mit ihrem Menschen aufregende Spaziergänge erleben und lange Streicheleinheiten genießen.

Doch noch immer gibt es ein großes Hemmnis gegenüber Tieren aus dem Tierschutz: Da man über ihre Vergangenheit oft wenig kennt und man als künftiger Halter nicht weiß, welches tierische „Überraschungspaket“ einzieht.   

„Aber Tierheimtiere sind doch nicht normal“

Leider ist das Vorurteil, Tierheimtiere seien „Tiere zweiter Klasse“, in den Köpfen vieler Menschen fest verankert. Tierschutztiere sind aber keineswegs schlechter als andere Tiere. Auch sie hatten häufig ein behütetes Leben, aus dem sie unverschuldet einfach herausgerissen wurden. Sicherlich sind sie manchmal geprägt von ihrem Vorbesitzer und müssen noch das eine oder andere lernen, aber wichtig ist es, sich zu finden und ihnen die Chance auf ein neues Leben zu geben.

Jedes Tier hat eine Chance auf ein liebevolles Zuhause verdient. Und wie die shelta-Schirmherrin Diana Eichhorn so schön sagt: „Es sind sehr dankbare Augen, die einen dann Tag für Tag anschauen.“

Der erste Kontakt zum Tierschutztier

Möchtest Du ein Tierschutztier bei Dir aufnehmen, solltest Du Dir ausreichend Zeit nehmen. Mache Dir bewusst, welche Eigenschaften der neue Mitbewohner mitbringen muss, um in Dein Leben zu passen – schließlich soll das Tier nicht wieder ins Tierheim müssen. Beim Tierheimbesuch solltest Du ganz in Ruhe vorgehen und nicht vorschnell urteilen. Besonders zu Besuchszeiten können Hunde schnell „außer Rand und Band“ geraten, viel bellen oder unsicher wirken. Katzen hingegen können sehr sensibel reagieren, sich zurückziehen und den Kontakt zu fremden Personen scheuen. Oft ändert sich dieses Verhalten, wenn man die Tiere näher kennenlernt. Generell ist Geduld gefragt.

Nimm Dir Zeit für Spaziergänge und Streicheleinheiten. Gerade bei Hunden sollten alle Mitglieder der Familie (auch bereits vorhandene Hunde), mit denen das Tier Kontakt haben wird, einbezogen werden. Wichtig ist, dass Ihr Euch ganz langsam „beschnuppern“ und kennen lernen könnt.

Die Beratung ist besonders wichtig

Die Tierheimmitarbeiter kennen ihre Tiere natürlich am besten. Deshalb ist eine fachkundige und ausführliche Beratung durch den Tierpfleger besonders sinnvoll und wichtig. Da es auch im Interesse des Tierheims ist, dass das vermittelte Tier nicht wieder ins Tierheim zurückkommt, sind die Mitarbeiter bemüht, Dir so viele Informationen wie möglich mitzugeben. Solltest Du das Gefühl haben, dass auf bestimmte Fragen hin ausgewichen wird, solltest Du nachhaken – lieber einmal zu viel, als zu wenig gefragt!

Hat das Wunschtier einen Paten, der sich intensiv mit ihm beschäftigt und Gassi geht, kann es hilfreich sein, auch diesen zu befragen. Aber auch Du selbst solltest Fragen des Tierpflegers sachlich und der Wahrheit entsprechend beantworten, damit ein zu Dir passendes Tier gefunden werden kann.

Abgabevertrag

Um Tieren aus dem Tierschutz bestmögliche Voraussetzungen zu garantieren, werden sie in der Regel nur mit Abgabevertrag vermittelt. In diesem vereinbaren Tierschutzverein und Adoptant, Regeln, die sicherstellen sollen, dass es dem Tier in seiner neuen Familie dauerhaft gut geht.

Generell gilt: Wenn Du Dich aktiv am Tierschutz beteiligen willst, sag „NEIN“ zu günstig angebotenen Tieren von sogenannten Vermehrern, Tieren aus Zoohandlungen sowie Tieren aus Bau- und Gartenmärkten.

Online-Tierheim shelta

Wer unabhängig von Besuchszeiten schnell und unkompliziert nach einem neuen tierischen Gefährten suchen will, ist stets im Online-Tierheim shelta willkommen, wo aktuell tausende Vierbeiner auf ihr neues Zuhause warten. Wie findest Du auf shelta Dein Seelentier?

Ein Gedanke zu “Tierheimtiere sind keine „Tiere zweiter Klasse“

  1. Wir haben auch lange überlegt für was wir uns entscheiden Hybriden oder so genannten Designerhund …. ? Entschieden haben wir uns dann letztendlich für einen Mischling aus dem örtlichen Tierheim, es war liebe auf den ersten Blick. Und wir haben es bis jetzt nicht bereut !

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