Tipps für längere Autofahrten mit dem Hund

In den meisten Bundesländern sind die Sommerferien noch in vollem Gange, für viele Reisende steht der Urlaub kurz bevor, andere machen sich schon bald wieder auf die Rückreise. Da viele Hundehalter am liebsten mit ihrem Vierbeiner verreisen, stehen auch unzähligen Hunden lange Autofahrten bevor. Fährt Dein tierischer Freund gerne Auto und ist die Reise nicht zu lang, ist eine längere Fahrt mit dem Hund grundsätzlich kein Problem – es gibt jedoch einige Tipps, wie Du Deinem geliebten Hund die Reise etwas angenehmer gestalten kannst.

1. Vermeide Staus und Hitze

Je kürzer die Fahrt mit dem Auto ist, umso stressfreier ist es für Deinen Hund. Etwas angenehmer kann die Reise werden, wenn Ihr nicht während der warmen Tageszeit unterwegs seid. Daher macht es oftmals Sinn, nachts, ganz früh morgens oder in den Abendstunden zu fahren. Das hat auch den Vorteil, dass Dein Vierbeiner dann müde ist und anders als tagsüber weniger Bewegungsdrang verspürt.

2. Plane Zeit für Pausen ein

Auch auf Reisen ist es wichtig, dass Dein tierischer Freund ausreichend Auslauf erhält. Daher solltest Du von vornherein eine längere Fahrtzeit einplanen als bei einer Reise ohne Hund. Für einen Spaziergang unterwegs eignen sich Felder abseits der Autobahnen besser als ein Rastplatz, auf dem der Hund nicht viel Auslauf genießen kann. Lass Deinen Hund in dieser fremden Umgebung aber immer an der Leine.

3. Nimm genügend Wasser und Futter mit

Im warmen Auto braucht Dein tierischer Liebling ausreichend Flüssigkeit. Rechne immer damit, dass Ihr auch einmal länger im Stau stehen könntet. Daher solltest Du auch genügend Wasser und Futter dabei haben.

4. Sei ruhig

Dein tierischer Freund wird die Reise umso angenehmer empfinden je ruhiger Du bist. Hektik mag er sicher gar nicht.

5. Übe das Autofahren vorab mit Deinem Hund

Falls Ihr noch nie viel mit dem Auto unterwegs gewesen sein solltet, gewöhne Deinen Hund vorab an das Auto. Manche Hunde haben eine Reisekrankheit und müssen sich zum Beispiel unterwegs erbrechen. Prüfe daher vorher, wie ihm das Autofahren bekommt, und sprich wenn nötig auch mit Eurem Tierarzt.

6. Mache es Deinem Hund angenehm

Dein Hund sollte das Autofahren mit einem positiven Erlebnis verbinden. Du kannst ihm also zum Beispiel seine Lieblingskuscheldecke oder etwas anderes, das er gerne hat, mit auf seinen Platz geben.

7. Dein Hund sollte gut gesichert sein

Informiere Dich vorab wie Dein Hund am besten gesichert reisen kann. Hier gibt es vielfältige Möglichkeiten zum Beispiel ein Gitter für den Kofferraum oder einen speziellen Gurt oder eine sichere Hundebox.

8. Deinen Hund niemals allein im Auto lassen

Deinen tierischen Freund solltest Du wirklich niemals, auch nicht für fünf Minuten, alleine im Auto lassen, denn dies kann ganz schnell zur Hitzefalle werden.

Wir wünschen Euch und Euren Hunden eine erholsame Sommerzeit und allzeit eine gute Reise.

2 Gedanken zu “Tipps für längere Autofahrten mit dem Hund

  1. Ich würde gerne einen Hund aus dem tierheim aufnehmen .wir haben bereits drei Hunde aus dem tierheim geholt und bei uns aufgenommen. Zwei sind nach schwerer Krankheit bereits verstorben der letzte Dackel terrier Mix Felix wird im Oktober 16 Jahre alt..wir haben schon an Hund Katze Maus geschrieben um einen Hund aus der Sendung aufzunehmen jedoch haben wir nichts wieder davon gehört was mich an dem ganzen stört sind die immensen kosten die verlangt werden. ..wir haben bereits tierheim Hunde bei uns aufgenommen jedoch nach zwei Jahren waren die Tiere schwer krank und trotz teurer Operationen sind sie dann mit 6 bzw 8 Jahren verstorben. Wenn ich die schutzgebühr bezahlen muss nehme ich an das das Tier relativ gesund ist
    Leider war es bisher nicht so..dennoch würden wir gerne wieder eine Hündin oder einen rüden aufnehmen nur die Zeit und Geld um irgendwo in Deutschland einem Hund zu suchen haben wir nicht..und so wie ich es lese haben sie viele Tiere in den Tier Heimen sitzen.wir sind zwar interessiert jedoch schrecken uns die hohen Kosten ab.das geht sicher mehreren so schließlich weiß man nicht ob das Tier gesund ist und so.mfg Petra Möhrstedt

    • Hallo Petra,
      schön zu hören, dass du schon mehreren Tieren aus dem Tierheim ein Zuhause gegeben hast! Die Erhebung der Schutzgebühr hilft den Tierheimen dabei, einen Teil der ihnen entstandenen Tierarzt- und Pflegekosten abzudecken. Die Tiere werden ärztlich untersucht, geimpft, entwurmt, entfloht, kastriert, gechippt, gefüttert und natürlich betreut. Die Tierheime stehen allerdings in der Pflicht, interessierte neue Halter über bestehende Erkrankungen zu informieren. Manche, später entstehenden Leiden sind zum Zeitpunkt der Vermittlung noch nicht unbedingt erkennbar.
      Wir von shelta hoffen, dass du bald DEINEN neuen Vierbeiner findest!
      Liebe Grüße
      dein shelta-Team

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.