Transportbox für Haustiere: Hunde und Katzen

Graue Katze in Transportbox | TASSO shelta-Blog

Hund und Katze müssen sich in der Transportbox wohlfühlen. © Karsten-Strack

Transportboxen für Hunde und Katzen gibt es in unterschiedlichen Größen, Ausführungen und Materialien. Solche Boxen dienen zum Transportieren von Haustieren, wenn Ihr beispielsweise mit Eurem Hund auf Reisen geht oder kurz unterwegs seid oder mit Eurer Katze zum Tierarzt müsst. Doch welche Box ist die richtige für Deinen tierischen Liebling? Worauf solltest Du beim Kauf achten?

Transportbox für Haustiere: Auf die richtige Größe kommt es an

Hunde und Katzen sollen in einer Box so viel Platz wie nötig haben. Sie sollen sich drehen, hinlegen und setzen können. Die Box darf nicht zu klein sein, da sich die Vierbeiner sonst ziemlich unwohl fühlen und gestresst sind. Jedoch darf die Transportbox für das Tier auch nicht zu groß sein. Je mehr Bewegungsfreiheit Hund und Katze haben, desto größer ist die Gefahr, dass sie  bei einem Unfall oder Bremsmanöver herumgeschleudert werden und sich verletzen.

Transportbox für Hunde

Damit Ihr die richtige Box besorgen könnt, muss Eure Fellnase erstmal vermessen werden.

  1. Die optimale Länge: Hund von der Schnauze bis zum Rutenansatz abmessen. Dazu die halbe Beinlänge hinzurechnen.
  2. Die optimale Höhe: Hund im Stehen bis zu den Ohren messen. Dazu etwa 5 Zentimeter hinzurechnen.
  3. Die optimale Breite: Die Transportbox sollte etwa doppelt so breit wie der Hund sein.
Hund richtig für die Transportbox ausmessen | TASSO shelta | Infografik

Hund richtig für die Transportbox ausmessen | TASSO shelta | Infografik

Transportbox für Katzen

Für Katzen gilt: Darauf achten, dass es eine Box speziell für Katzen ist. Da Hundeboxen, auch für die kleinste Größe immer noch zu groß für die Katze sein können. Wenn die Box oben eine Öffnung hat, ist es einfacher das Tier herauszuholen.

Ausführungen der Transportbox

Boxen aus Kunststoff und Metall sind gute Allrounder. Sie sind stabil und lassen sich leicht reinigen. Bei der Anschaffung solltet Ihr beachten, dass keine Nieten abstehen oder sonstiges, woran sich Hund oder Katze verletzen können.

Weiterhin sollte die Box gut einsehbar sein, damit Ihr schnell nach Eurem Tier schauen könnt und Euer Liebling auch rausschauen kann.

  • Metallboxen: Diese sind in verschiedenen Größen erhältlich und ideal für den Transport mit dem Auto.
  • Flexible und faltbare Boxen: Sie sind vom Gewicht her leicht und lassen sich schnell zusammenfalten. Damit können auch kleine Hunde als Handgepäck im Flugzeug mitgenommen werden.*
  • Kunststoffbox: Eignet sich für alle Tiergrößen. Ist häufig für den Transport von Katzen und Kleintieren zum Tierarzt geeignet.
  • Transporttasche: Ist vor allem für Katzen und kleine Hunde geeignet. Bei einigen Fluggesellschaften ist im Innenraum nur eine Tasche und keine feste Box erlaubt.*

*Bitte vorher bei der Fluggesellschaft informieren, welche Art der Transportbox beziehungsweise Transporttasche mitgenommen werden darf.

Wenn Ihr Euch eine Transportbox anschafft, nehmt am besten Euer Tier mit und lasst Euch in jedem Fall von Fachleuten im Geschäft beraten.

Transporttasche als Alternative für die typische Transportbox

Es gibt auch Transport- beziehungsweise Tragetaschen für Katzen sowie kleine Hunde. Diese sollten einen festen und stabilen Boden und seitliche Netzeinsätze für die Luftzufuhr haben. Katzen lieben es ebenfalls sich in einem Korb einzurollen. Dieser eignet sich aber eher wenig für den sicheren Transport im Auto, da er leicht umkippen kann.

Tiere im Auto sicher befördern

Eine Box ist in Deutschland beim Transportieren von Tieren im Auto keine Pflicht, die Sicherheit muss aber gewährleistet sein. Das heißt, Ihr könnt auch eine Transporttasche, Autositz für Tiere, Schutzgitter, Sicherheitsgurt und weitere dafür ausgelegte Sicherungen nutzen, um das Tier im Auto „anzuschnallen“. Welche Variante Ihr benutzt, hängt von Eurem Auto und vom Tier ab. Die sicherste Variante ist jedoch eine fest im Auto installierte Box, die in den Fußraum oder quer zur Fahrbahn hinter die Rücksitze gestellt wird.

Hund und Katze an Box gewöhnen

Gewöhnt Euer Tier rechtzeitig und einfühlsam an die Transportbox. Es kann sonst vorkommen, dass Euer Vierbeiner Angst bekommt und sich dann nicht mehr traut herauszukommen beziehungsweise in Zukunft nicht mehr hineingeht. Nehmt Euch genug Zeit, damit dies stressfrei geschieht und Euer Liebling die Box nicht mit einer negativen Situation verbindet oder gar als Bestrafung empfindet. Legt die Lieblingsdecke oder ein Spielzeug hinein, führt Eure Fellnase spielerisch an die Box heran. Gebt eine Belohnung, wenn Hund oder Katze entspannt drin sitzen oder sich reinlegen. Ihr könnt die Box auch dauerhaft aufstellen, damit sie zu einem vertrauten Objekt wird.

Zusätzlich zur Decke könnt Ihr noch eine saugfähige Unterlage hineinlegen. Falls mal was daneben geht, wird die Flüssigkeit und der Geruch schnell aufgesogen.

Transportbox für Haustiere: Hunde und Katzen [Grafik]

Transportbox für Haustiere | TASSO shelta | Infografik

Transportbox für Haustiere | TASSO shelta | Infografik

3 Gedanken zu “Transportbox für Haustiere: Hunde und Katzen

  1. Die Berechnung der Maße kannte ich so auf diese Art noch nicht, vielen Dank für diese Tipps. Und auch wenn die Box vielleicht per Gesetz keine Pflicht ist, jeder Tierbesitzer sollte unbedingt im Interesse seinen kleinen Lieblings daran denken ihn sicher mit auf die kleine der große Reise zu nehmen.

    • Hallo Marek, es freut uns, dass wir Dir mit den Tipps weiterhelfen konnten. Ja, da hast Du völlig recht, als Tierhalter sollte man immer auch an die Sicherheit der Vierbeiner denken, egal ob die Reise lang ist oder es mit dem Auto nur kurz um die Ecke geht. LG, Dein shelta-Team

  2. Ich verwende eine relativ große Faltbox im Auto, welche zu beiden Breitseiten offen ist und im Combi auf der Ladefläche steht. Mein Hund, Tibetterrier, zieht sich gerne in seine Box zurück. Auf diese Weise ist der Combi im Laufe der Jahre eine Hundehütte auf Rollen geworden, in welcher mein Hund lieber mal eine Stunde auf mich wartet als zu Hause. Natürlich nie in der Sonne oder bei Temperaturen über 18 Grad. Da ist unser Zuhause immer noch der sicherste Ort.

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