Beschäftigungstipps für Homeoffice-Hunde

Homeoffice-Schnauze Frieda schnüffelt Decke

Von Karin W., TASSO-Team

Hier bei TASSO gehören Büroschnauzen einfach dazu. Sie schlafen entspannt unter dem Schreibtisch, bringen uns runter, wenn mal zu viel Chaos herrscht, sind ein Magnet für Kollegen, die ins Büro kommen, um in ihrer Pause den Vierbeiner zu besuchen und mit ihm zu spielen. Und in der Mittagspause geht es mit anderen Büroschnauzen und Kollegen bei Wind und Wetter raus. Doch was, wenn aus der Büroschnauze plötzlich eine Homeoffice-Schnauze wird?

So dürfte das derzeit bei vielen Bürohunden der Fall sein. Auch ich bin mit Frieda im Homeoffice. Meine Hündin ist ziemlich aktiv, sie wird im Büro oft und gerne von den Kollegen und anderen Büroschnauzen besucht und wir verbringen sehr viel Zeit draußen. Mehrmals in der Woche haben wir Gassidates mit anderen Vierbeinern, bei denen sich Frieda so richtig austoben kann. Doch vieles fällt jetzt weg und wir halten uns mehr zu Hause auf. Natürlich machen wir noch ausgiebige Spaziergänge, doch damit alleine kann ich Friedas gewohntes Aktivitätslevel nicht ausgleichen.

Damit uns die Decke nicht auf den Kopf fällt, und vor allem Frieda nicht, beschäftige ich die Dame immer wieder mit ein paar Spielen. So habe ich zum Beispiel eine Fleecedecke zu einer Schnecke eingerollt, mit einem Band festgebunden und darin einige Leckerlis versteckt. Voller Eifer hat Frieda nach den Leckerlis gesucht und war einige Minuten lang beschäftigt. Für solche Schnüffelspiele kann auch ein Schnüffelteppich verwendet werden, den ihr gerade jetzt super einfach selbst basteln können. Oder ihr macht etwas mit leeren Klopapierrollen. Legt ein paar Leckerlis rein und klappt die Seiten ein. Dann muss euer Vierbeiner die Leckerlis da rausholen. Das geht zum Beispiel auch mit einem Karton, der mit Packpapier befüllt ist. Darin muss der Hund dann die Leckerlis erschnüffeln.

Und fürs Köpfchen gibt es auch sogenannte Denkspiele. Ich stelle dann ein paar Becher auf und verstecke unter einem ein Leckerli, stelle die Becher dann untereinander nochmal um und dann darf Frieda den richtigen Becher mit dem Leckerli suchen. Wir haben aber auch einen Futterball, mit dem Frieda mit Zähnen, Zunge und Pfoten versucht die Leckerlis da rauszuholen. Da bleibt bestimmt keins drin. Unsere Büroschnauzen-Kollegin Dotty hat sogar ein paar Geschicklichkeitsspiele aus Holz, bei denen sie durchs richtige Schieben mit der Pfote oder der Schnauze auch an das ein oder andere Leckerli kommt. Ihr könnt auch mal im Internet schauen, da gibt es einige Anleitungen, wie ihr solches Intelligenzspielzeug selbst machen könnt.

Habt ihr genügend Platz bei euch zu Hause oder sogar einen Garten, könnt ihr auch einen Parcours aufbauen. Darin kann euer Hund dann zum Beispiel einen Slalom laufen oder über verschiedene Hürden springen. Das sorgt bei uns auf der Terrasse für etwas mehr Abenteuer-Gefühl.

Ansonsten üben wir zwischendurch ein paar Kommandos oder mal den einen oder anderen neuen Trick. Und zum Glück braucht auch ein aktiver Hund wie Frieda Pausen und Schlaf, so genießt sie das sonnige Wetter auf der Terrasse, während ich in meinem Homeoffice die Arbeit erledige.

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Natürlich gehen wir in Corona-Zeiten morgens, mittags und abends unsere Runden, jedoch mit einigen Einschränkungen. So entfallen unsere üblichen Gassidates und ich halte natürlich Abstand zu anderen Tierhaltern.

Wenn ich mit meinen Kollegen telefoniere oder eine Videokonferenz habe, tauschen wir uns auch aus, was die anderen Büroschnauzen so treiben. Dort sieht es ähnlich aus. Wenn man sich den Hund dann anschaut, sagt der Blick oft: „Wann geht es denn endlich wieder ins Büro?“ Wir hoffen doch bald.

Bis dahin kommt gut und gesund durch diese Zeit. Nutzt sie auch, um mit eurem Vierbeiner mehr und intensivere Momente zu verbringen. In unserem Alltag kann das ziemlich schnell untergehen.

Und jetzt erzählt mir doch mal, wie ist die Zeit mit eurem Vierbeiner im Homeoffice?

Ein Gedanke zu “Beschäftigungstipps für Homeoffice-Hunde

  1. Unser Labrador Maja muss zur Zeit mit Oma und Opa gassi gehen, da der Rest Gesundheitsdienst hat, manchmal bis spät abends, wegen der Corona und die ist weit schlimmer als die böse Nachbarin. Natürlich spingen wir gerne ein, wir haben Zeit und sind Rentner. Ein Fitnessprogramm das wir jedem nur empfehlen können, gut für den Kreislauf und wenn uns Corona nicht hinrafft haben wir sogar noch die Chance dadurch etwas älter zu werden. Besonders Spaß macht es natürlch wenn gutes Wetter ist. Abstand halten wir natürlich auch, von Hunden und Halter. Wenn nur die Hündin etwas besser auf uns hören würde, wäre es natürlich angenehmer, so hat Opa abends 2 cm längere Ärme, wo ihn Maja von links nach rechts durch über die Wege zieht 🙂 Seitdem muss er auch nicht mehr von der Couch aufstehen um seine Chips zu greifen, hat doch zusätzlich auch noch etwas Gutes. Dann haben wir immer noch Zeit für unsere 2 Katzen die uns die Enkelin hinterlassen hat, die ersten und letzten Worte von ihr: Ach in die süß. Aber ich glaube, das ist nicht nur bei uns so in der Familie, das kennen sicher noch mehr Omas und Opas. Die Geschichte über die Katzen finden ihr unten auf unserer Webseite, könnt ihr gerne mal lesen, falls es euch interssiert.
    Bis dann und bleibt gesund, das wünschen euch von ganzem Herzen,
    Opa Roland und Oma Ute :-*

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