Feline Leukämie-Virus (FeLV) bei Katzen

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Dimitris Vetsikas/Pixabay

Das Feline Leukämievirus (FeLV) ist bei Katzen eine der häufigsten tödlich verlaufenden Krankheiten, obwohl die Infektionen bei Katzen in den letzten Jahren zurückgegangen sind.

Die Feline Leukämie ist eine typische Kratzenkrankheit und kann daher nur von Katze zu Katze übertragen werden. Für andere Tiere und Menschen ist die Katzenleukämie nicht gefährlich oder ansteckend. Beim FeLV ist das Immunsystem des Tieres stark geschwächt, was oft auch zu anderen schweren Krankheiten und Infektionen führen kann. Mögliche Anzeichen, Verlauf und die wichtigsten Infos zur Krankheit haben wir für Euch zusammengestellt.

Was genau ist das Feline Leukämie-Virus (FeLV)?

Das Feline Leukämievirus ist eine Virusinfektion, die –  je nach Immunität und Alter der Katze sowie der Aggressivität des Virus und der aufgenommenen Virusmenge – unterschiedlich schwere Verlaufsformen zeigt. Die Inkubationszeit (von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit) der Erkrankung kann Monate bis mehrere Jahre dauern und bleibt meist lange unerkannt. Weil das Virus das Immunsystem des Tieres stark schwächt, treten oft andere schwere Infektionskrankheiten auf, die das Virus „verdecken“.

Es gibt Katzen, die das Virus in ihrem Körper an der Vermehrung und Ausbreitung hindern können. Sie werden als „Regressor“-Katzen bezeichnet. Ist das Immunsystem dabei stark genug, kann der Körper das Virus auch komplett eliminieren. Schafft es das Immunsystem nicht, gegen das Virus anzukämpfen, dann verbreitet es sich in der Blutbahn und greift das Knochenmark an. Ist das Knochenmark einmal angegriffen, dann bleibt das Virus im Körper und kann via Bluttest nachgewiesen werden.

Das ist sehr heimtückisch, denn so können infizierte Katzen andere Tiere mit dem Virus anstecken, ohne dass sie Anzeichen zeigen. Bei diesen Tieren spricht man dann von FeLV-positiven Katzen. Ein Ausbruch der Krankheit kann zum Beispiel durch Stress ausgelöst werden. Ist der Virus einmal ausgebrochen, führt das in der Regel leider auch zum verfrühten Tod des Tieres.

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Ansteckung mit FeLV

Die Ansteckung mit dem Virus erfolgt meist durch den direkten Kontakt der Tiere untereinander, da das Virus nur einige wenige Minuten an der Luft überlebt. Das Virus wird vor allem mit dem Speichel von infizierten Tieren übertragen: Zum Beispiel durch gegenseitiges Putzen, im Futter- und Wassernapf, durch Bisse bei Revierkämpfen etc. Es kann sich aber auch im Kot beziehungsweise Urin befinden und dadurch an andere Katzen übertragen werden. Man vermutet, dass auch eine Übertragung durch Flöhe möglich ist.

Besonders gefährdet sind vor allem junge, alte und chronisch kranke Katzen, da ihr Immunsystem einfach (noch) zu schwach ist. Außerdem auch gesunde Tiere, die nicht rechtzeitig geimpft (ist nur sinnvoll, wenn Katze noch nicht mit dem Virus in Kontakt kam) wurden und viel Kontakt zu Viruskatzen haben.

Daher sollten mit FeLV infizierte Katzen nicht mit gesunden Katzen zusammenleben. Habt Ihr beispielsweise zwei Katzen, die das FeL-Virus in sich tragen, und entspannt zusammenleben, ist das kein Problem. Damit aber auch andere Freigänger damit nicht angesteckt werden und den Virus weiterverbreiten, sollten die Tiere keinen Freigang haben. Ein gesicherter Freigang ist zwar möglich, dabei solltet Ihr aber sicherstellen können, dass andere Freigänger nicht infiziert werden.

Mögliche Symptome, wenn eine Katze mit FeLV infiziert ist

Ist die Katze mit dem Leukämievirus infiziert, kann es mehrere Jahre dauern, bis sich Symptome zeigen. Mögliche Anzeichen bei FeLV können unter anderem sein:

  • Blutarmut
  • Fieber
  • Abgeschlagenheit
  • Appetitlosigkeit
  • plötzliche Gewichtsabnahme
  • Infektionen wie Katzenschnupfen
  • Nervenerkrankungen
  • Bildung von Tumoren (Leukose)
  • Chronische Zahnfleischentzündung
  • Erkrankung des Darmes

Sind beim infizierten Tier Symptome aufgetreten, ist eine Heilung der Krankheit nicht möglich. Dann können nur noch die Symptome und das Leiden der Katze gelindert werden. Wichtig ist, dass diese Tiere viel Ruhe haben und nicht unnötig Stress ausgesetzt sind.

Bei shelta suchen viele FeLV-positive Katzen ein neues Zuhause. Auch sie sollten unbedingt eine Chance erhalten. Durch die richtige Pflege können auch diese Notf(e)älle ein langes und normales Leben führen. Such`s Tier aus: shelta Notfälle

 

4 Gedanken zu “Feline Leukämie-Virus (FeLV) bei Katzen

  1. guten morgen

    meine kleine wurde nur 18 onate alt
    sie hatte gleich bei der 1 untesuchung nachdem ich sie
    it 3 monaten bekam 1 zyste i eierstock
    nach ca 9 onaten wieder -1cm gros
    zudem konnte sie nie den urin halten
    und wurde nach der sterilisation nach 6 monaten wieder rollig
    jetzt vor 3 wochen bekam sie fast keine luft mehr
    der bauch wurde dick
    ich war so offt beim tierartzt mit ihr
    letztendlich hatte sie 60 prozent wasser in der lunge
    sie hatte den teuflichen virus -feline- in sich
    habe fast 1000 euro für sie in dieser kurten zeit bezahlt
    habe erfahren das der besitzer von der mutter nie beim tierartzt war
    1 welt ist bei mir zusammen gebrochen
    meine vorgänger katzen -hauskatzen – wurden alle
    sehr alt -19-21- jahre
    jetzt habe ich alles neu gekauft -2 kratzbäume toilette etz
    muss aber laut tierart 3 monate warten wegen dem virus in meiner wohnung

  2. Pingback: Notfalltier des Monats: Charmanter Kater Filou – FeLV positiv – sucht passende Mitbewohner - shelta Blog | Tierschutz, Haustiereshelta Blog | Tierschutz, Haustiere

  3. guten tag
    danke für ihren beitrag
    meine katze wurde leider eingeschläfert vor 3 tagen deswegen
    sie war 1 stubenkatze mit nur leider 18 monaten
    hatte nie kontakt zu anderen tieren
    sie hatte dadurch 60 % wasser in der lunge
    es muss wohl falsch gewesen sein
    das ich nie die mutter sehen durfte sie war so lieb und schnell zutraulich geworden
    die kleine hatte dadurch auch von anfang an 1 zyste im eierstock
    nach 6 monaten wieder -1cm – groß vg

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