Hunde als Seelentröster und Therapiebegleiter

Stress, Sorgen, Liebeskummer oder Trauer: Jeder Mensch hat in seinem Leben leider immer wieder mit solchen Schwierigkeiten zu kämpfen. Das schlägt auch häufig aufs Gemüt. In solch schweren Zeiten kann ein Hund für den Menschen ein Seelentröster, Unterstützter und Freund sein.

Der Hund – der beste Freund des Menschen

Hundehalter kennen das: Wenn Stress oder Trauer erdrückend sind, zaubert der vierbeinige Freund dennoch oft ein Lächeln ins Gesicht. Allein die Anwesenheit des verlässlichen Partners hilft häufig schon. Auch ist es einfach nicht möglich, lustlos auf der Couch liegen zu bleiben und sich seinem Kummer hinzugeben, denn der Hund muss raus. Diese Verantwortung verpflichtet Halter auch in schwierigen Lebenslagen dazu, sich aufzuraffen. Und an der frischen Luft in Begleitung des treuen Vierbeiners, bessert sich die Stimmung manchmal auch von ganz alleine.

Die Mensch-Tier-Beziehung hilft bei Therapien

Hunde sind allerdings nicht nur bei kleinen Problemen Seelentröster. Immer häufiger werden sie auch zu Therapiezwecken eingesetzt. Verschiedene Tests haben ergeben, dass Hunde einen positiven Effekt auf das Leben des Menschen haben. Viele Therapeuten arbeiten deswegen zum Beispiel mit Therapiehunden, die sie in ihrer Arbeit unterstützen und den Patienten auf ihre besondere Art helfen.

Diese Erkenntnis ist auch gar nicht neu: Schon in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts hat der Kinderpsychologe Boris Levinson bemerkt, dass sein Hund verschlossenen Kindern helfen konnte, sich zu öffnen. Viele weitere Studien haben seitdem einen positiven Aspekt von tiergestützten Therapieformen nachgewiesen.

Tiere können es Menschen leichter machen, sich mitzuteilen und sie können helfen, Stress abzubauen. Daher gibt es zahlreiche Angebote mit Therapie-Hunden, zum Beispiel für Patienten, die unter Depressionen oder Demenz leiden.

Hund und Mensch – eine tolle Sache

Aber Vorsicht: Auch wenn die positiven Aspekte von Hunden auf den Menschen nachgewiesen sind, so ist der Begriff „tiergestützte Therapie“ in Deutschland nicht geschützt. Menschen, die mit dem Gedanken spielen, sich auf diese Weise helfen zu lassen, sollten sich daher genauestens über Angebote und die Ausbildung des jeweiligen Therapeuten informieren – gerade wenn es um sensible Lebensbereiche geht.

Wir hoffen, dass Eure Vierbeiner Euch auch über schwere Zeiten hinweghelfen und wünschen Euch eine tolle gemeinsame Zeit. Am besten ganz ohne Probleme und Schwierigkeiten.

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