Katzen landen beim Fallen nicht immer auf ihren vier Pfoten – shelta Faktenkarte

Faktenkarte-Katzen-landen-nicht-immer-auf-vier-pfotenKatzen haben einen guten Gleichgewichtssinn. Aber entgegen der Annahme, dass Katzen immer auf allen vier Pfoten landen, sollte man wissen, dass sie sich beim Sturz aus geringer Höhe ebenso verletzen können wie andere Tiere auch. Für die punktsichere Landung auf den vier Pfoten brauchen sie während des Falls ausreichend Zeit, um sich in die richtige Position zu drehen. Dabei nutzt die Katze den Luftwiderstand und setzt Pfoten und Schwanz zum Koordinieren ein. Ihr biegsames Rückgrat federt zusätzlich ihre Landung ab. Den sogenannten Umdrehreflex entwickeln Katzen bereits im Alter von wenigen Wochen.

Aber auch Stürze aus hohen Höhen sind für Katzen gefährlich. Landet die Katze aus großer Fallhöhe auf vier Pfoten, kann die Wucht des Aufpralls zu heftig sein, als dass sie abgefedert werden könnte. Je nachdem, ob der Sturz beispielsweise durch Äste oder Gebüsch abgemildert wird, oder auf welchem Untergrund die Katze dabei landet, können schwere Verletzungen bis hin zum Tod die Folgen sein: Kopfverletzungen, Knochenbrüche, Gaumenriss oder innere Verletzungen, die nicht sofort erkennbar sind.

In jedem Fall muss auf schnellstem Weg der Tierarzt aufgesucht werden.

In unseren Katzen stecken kleine Raubtiere: Schon ein vorbeifliegender Schmetterling kann Anlass genug für einen unüberlegten Sprung in die Tiefe sein. Auch kann eine Angstsituation oder ein starker Windstoß die Katze beim Balancieren in hohen Höhen abstürzen lassen.

Deshalb ist das Sichern von Fenstern und Balkonen mit engmaschigen Katzennetzen oder Gittern für Katzenhalter unerlässlich.

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