Schlafpositionen bei Hunden

Schlafpositionen bei Hunden_shelta_(c)Woodsie_Pixabay

Wenn wir unsere Hunde beim Schlafen beobachten, stellt sich uns oft die Frage: Kann das bequem sein? So unterschiedlich Tiere sind, so unterschiedlich ist auch die Schlafposition bei unseren Hunden. Wir haben einige Schlaftypen bzw. –positionen aufgelistet, die wir unter anderem bei unseren Büroschnauzen beobachten konnten.

4 typische Schlafpositionen bei Hunden

Viele Hunde schlafen meist auf der Seite oder zusammengerollt. Je nach Tier und Außentemperatur wird zum Beispiel in der kühleren Jahreszeit eher in der zusammengerollten Position geschlafen, um sich warm zu halten und im Sommer eher ausgestreckt, um sich abzukühlen.

  1. Seitenschläfer: Ist eine typische Schlafposition bei Hunden. Der Vierbeiner liegt ganz entspannt auf der Seite und hat seine Beine ausgestreckt. In dieser Position kann das Tier schlafen und sich entspannen. Hunde, die so schlafen, gelten als selbstbewusst.
  2. Donut-Stellung: Eingerollt wie ein Donut, die Pfoten unter dem Körper versteckt und oft auch die Schnauze eingekuschelt. Bei dieser Schlafposition schützen die Vierbeiner wichtige Körperpartien wie Hals, Bauch und Pfoten vor möglichen „Angriffen“. Außerdem schützen sie sich so eingerollt auch vor Kälte. Diese Vierbeiner gelten als freundlich, haben ein sensibles Gemüt und mögen es kuschelig warm.
  3. Bauchschläfer: Auf dem Bauch liegend, sind die Vorderpfoten ausgestreckt. Die Hinterpfoten liegen seitlich, unter dem Po oder ebenfalls nach hinten gestreckt. Meist liegen Hunde in dieser Position, wenn sie ein kurzes Päuschen machen wollen, ihre Umgebung aber voll wahrnehmen und auch mal schnell aufspringen können. Diese Vierbeiner sind stets einsatzbereit und gelten als aufgeweckte Energiebündel.
  4. Rückenschläfer: Alle Pfoten nach oben gestreckt, tiefenentspannt und schnarchend. In dieser Schlafposition sehen unsere tierischen Freunde ziemlich witzig aus. Außerdem zeigen sie sich so auch verletzlich, und gleichzeitig fühlen sie sich aber auch sicher in ihrem Umfeld. Und für manch einen Vierbeiner ist das eine Einladung zum Bauchkraulen. Diese Hunde sind echte Genießer, die gerne chillen.

Wie viel Schlaf braucht der Hund?
Hunde brauchen genügend Ruhezeit, damit sie sich regenerieren und neue Kraft tanken können. Deshalb schlafen unsere Vierbeiner, je nach Alter, Gesundheitszustand und Größe, etwa 20 Stunden am Tag. Das bedeutet aber nicht, dass der Hund 20 Stunden lang tief durchschläft. Zu dieser Ruhezeit gehört auch zum Beispiel, dass sich der Hund einfach mal ausruht, es sich neben seinem Menschen auf der Couch gemütlich macht oder vor sich hindöst.

Welcher Schlaftyp ist dein Hund?

Außerdem gibt es auch bei Hunden unterschiedliche Schlaftypen. Zum Beispiel:

  • Der kuschelige Typ: Der Vierbeiner schläft am liebsten im eigenen Körbchen, eingekuschelt mit Decke und Kuscheltier.
  • Wortwörtlich der harte Typ: Diesem Vierbeiner ist es egal, ob Holzboden oder Teppich. Er braucht kein Körbchen. Egal wie hart der Boden auch sein mag, er schläft einfach darauf.
  • Der unentschlossene Typ: Für diesen Hund gibt es nicht DEN Schlafplatz. Er schläft mal hier und mal dort.
  • Der anspruchsvolle Typ: Der einzig wahre Schlafplatz ist das Bett von Frauchen und/oder Herrchen. Nur dort kann sich der Hund so richtig ausbreiten.

Träumen Hunde eigentlich?

Ja, auch Hunde träumen. Wenn wir unsere tierischen Freunde mal beim Schlafen beobachten, sehen wir oft, wie sie zum Beispiel mit ihren Pfoten zucken, winseln oder sogar auch mal kurz bellen. Mal sanft und mal intensiv.

Und, in welcher Schlafposition schläft dein Hund am liebsten?

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