Schlafpositionen bei Katzen

Katze schläft auf Sofa_Petra Hamama

Wenn jemand richtig schlafen kann, dann sind es Katzen. Foto: Petra Hamama

Wenn Katzen schlafen, dann sieht es einfach immer niedlich aus. Vor allem, wenn sie eine für uns ungewohnte oder komische Schlafposition einnehmen. Wir haben für euch sieben typische Schlafpositionen bei Katzen aufgelistet und erklären, was es zu bedeuten hat, in welcher Lage Katzen ihr Nickerchen verbringen.

7 typische Schlafpositionen bei Katzen

Katzen schlafen je nach Alter, Gemüt, Charakter und Jahreszeit etwa 16 Stunden am Tag. Das heißt nicht, dass sie am Stück im Tiefschlaf sind. In dieser Zeit dösen sie, entspannen sich und schlafen auch tief und fest. Und Streicheleinheiten vom Menschen dürfen auch nicht fehlen.

  1. Nickerchen in Alarmbereitschaft: Dabei rollt die Katze ihre Pfoten unter ihrem Körper zusammen, der Kopf ist in aufrechter Haltung und die Ohren aufmerksam nach oben gerichtet. Oft ist die Katze in dieser Schlafposition dem Geschehen mit dem Rücken zugewendet, nach dem Motto: Bitte lass mich jetzt in Ruhe, ich kriege schon alles mit! Dabei schläft Mieze natürlich nicht wirklich, sondern ruht sich nur etwas aus und ist für alle Fälle in Alarmbereitschaft.
  2. Ähnlich verhält es sich, wenn die Katze sitzend ein Nickerchen hält. Meist sitzt sie auf erhöhter Position, damit sie die Umgebung voll im Blick hat und auch hier jederzeit reagieren kann. Trotzdem ist die Katze in dieser Schlafposition relativ gelassen.
  3. Bauch und Brust liegen auf dem Boden, die Hinterpfoten sind unter dem Körper oder liegen seitlich, und der Kopf liegt auf den Vorderpfoten ab. In dieser Position kann die Katze fix aufspringen und vor möglichen Gefahren flüchten. Es ist also eine Art Lauerposition, in der sie alles um sich herum mitbekommt, obwohl es für uns so aussieht, als ob sie richtig weggedöst ist.
  4. Bei der Schmusestellung schläft die Katze kuschelnd mit ihrem Katzenkumpel. Das machen die Tiere meist nur mit Artgenossen, die sie wirklich mögen, mit denen sie vertraut sind und die sie als Familie ansehen. Dabei sind sie völlig entspannt. Übrigens schmusen Katzen nicht nur mit Katzen so, es gibt auch viele andere Konstellationen: Zum Beispiel mit Hunden.

PS: Kitten und ältere Katzen sind oft verschmuster, schlafen auch mal mehr und können mit der Zeit ihre Schlafgewohnheiten ändern.

  1. Eingerollt wie ein Donut, die Schlafstellung kennen wir auch von Hunden. In dieser Position können Katzen tief und fest schlafen, sie halten sich warm und schützen auch ihre empfindlichen Stellen. So eingekuschelt finden wir unser Stubentiger meist in Körbchen, Höhlen und Mulden vor.
  2. Im Tiefschlaf befinden sich Katzen meist, wenn sie auf der Seite liegen. Dann ist ihr ganzer Körper entspannt und der Kopf liegt auf dem Boden ab.
  3. Der ultimative Vertrauensbeweis ist, wenn die Katze beim Schlafen ihren Bauch zur Schau stellt. Alle vier Pfoten von sich gestreckt, fühlt sich die Katze wohl, sicher und kann so richtig entspannen. Aber Achtung: Diese Schlafposition ist keine offizielle Einladung zum Bauchkraulen. Nicht jede Katze lässt sich dort gerne streicheln.

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Wissenswertes zum Katzenschlaf

Es gibt viele Infos, Studien und Fakten rund um den Katzenschlaf. Ein paar wissenswerte Fakten haben wir für euch mal gesammelt:

  • Wenn Katzen dösen, bekommen sie in ihrer Umgebung vieles mit und sind fix hellwach, wenn es darauf ankommt.
  • Wenn Samtpfoten aus ihrem Tiefschlaf aufwachen, dann ist ihr Aufwachprozess in der Regel eher entspannt und dauert ein Weilchen. Währenddessen Gähnen sie und strecken sich.
  • Schlafende Katzen sollten nicht geweckt werden, wenn es nicht dringend notwendig ist. Vor allem nicht in ihrer Traumschlafphase, auch REM-Schlaf (Rapid Eye Movement = rasche Augenbewegung) genannt. Dabei bewegen sie, bei verschlossenen Lidern, ihre Augen hin und her. Oft zucken beim Tier auch der Schwanz oder die Pfoten, oder sie sind richtig aktiv, dann sieht es so aus, als ob das Tier laufen würde.
  • Schlaf ist für die Gesundheit und das Wohlbefinden von Katzen sehr wichtig. Dabei regenerieren sich ihr Körper und Geist. Ihre Muskeln und Gelenke entspannen sich, sie tanken Kraft und verarbeiten im Schlaf
  • Bekommt eine Katze zu wenig Schlaf, kann sich das auf ihre Gesundheit auswirken und sich zum Beispiel als Gereiztheit oder Stress äußern.
  • Es heißt, dass reine Wohnungskatzen mehr schlafen als Freigänger.
  • Wie Katzen schlafen, hängt auch von der Temperatur ab: Ist es warm, so nehmen sie eine eher offene Schlafposition ein. Ist es kühl, rollen sie sich eher zusammen.
  • Dass Katzen oft in wirklich komischen Positionen schlafen, liegt wahrscheinlich auch daran, dass sie sich dem Schlafuntergrund einfach anpassen.

So schlafen Katzen der shelta-Community

Auf Facebook haben wir unsere Community dazu aufgerufen, uns ihre schlafenden Katzen zu schicken. Und jetzt einfach anschauen und genießen!

Katze schläft_Manuela Palm

Beim Schlafen etwas Sonne tanken. Foto: Manuela Palm

Katze schläft_Nike Meissner

Ein bisschen Akrobatik im Schlaf. Foto: Nike Meissner

Katze shläft auf Decke_shelta

Oder sich einfach mal hängen lassen! Foto: privat

zwei Katzen schlafen_ Mela Śpiewak

Zu zweit kuschelt es sich doch am besten. Foto: Mela Śpiewak

Katze schläft mit Kuscheltier_Sabine Fritzsche

Schön eingekuschelt hat sich die Katze von Sabine Fritzsche.

Katze döst auf Sofa_shelta

Oder einfach auf dem Sofa chillen. Foto: privat

Weitere Katzenbilder findet ihr auf unserer Facebook-Seite: Schlafende Katzen der shelta-Community.

 

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