Schnauzensicht: Hunde nach Corona-Zeit – jetzt das Alleinebleiben trainieren

Dotty im Homeoffice_nach Corona-Zeit vorbereiten

Hola Leute!

Wow, was sind das denn für komische Zeiten? Irgendwie sind die Menschen plötzlich total verändert. Das fing ungefähr im März an, von einem auf den anderen Tag sind wir nicht mehr ins Büro gefahren? Ich bin doch eigentlich professionelle Senior-Büroschnauze bei TASSO und schwupps war ich meinen Job los. Stattdessen sind wir voll oft zu Hause und nicht mehr so viel unterwegs. Lisa ist jetzt auch den ganzen Tag da. Die arbeitet aber trotzdem. Nur eben vom Wohnzimmer aus. Offenbar geht das ganz vielen Hunden und ihren Menschen so. Die Bürohunde sind mit ihren Zweibeinern zu Hause und die Hunde, die sonst manchmal zeitweise alleine zu Hause waren, haben gar keine sturmfreie Bude mehr.

Versteht mich nicht falsch, ich persönlich finde das ganz in Ordnung. Ihr wisst ja, ich bin nicht der allergrößte Freund von anderen Hunden oder Menschen. Wobei mir die Krauleinheiten der menschlichen Kollegen schon ganz schön fehlen. Aber hier zu Hause habe ich die Sonne. Auf die muss ich im Büro leider verzichten. Und ich kann Lisa vom Sofa aus genau im Blick behalten. Von daher geht’s mir ganz gut zurzeit.

Einige Hunde, denen ich so unterwegs begegne denken, dass ihre Menschen jetzt immer da sein werden. Aber ich glaube das nicht. Irgendwann werden wir alle wieder zur Arbeit gehen. Meine Menschen lassen mich trotzdem noch immer wieder mal eine Zeitlang alleine auf die Wohnung aufpassen. Keine Ahnung, was die dann so machen, aber sie sagten mal, dass sie das absichtlich machen, damit ich das Alleinebleiben nicht verlerne. Ich, etwas verlernen, pah!

Wobei … es ist ganz schön, dass die so viel da sind, ich kann mir schon vorstellen, dass sich gerade junge Hunde sehr schnell daran gewöhnen, dass sie ihr Rudel immer im Blick haben. Wenn das dann schlagartig wieder anders sein sollte, werden sie bestimmt ziemlich irritiert sein. Daher ist es vielleicht ganz gut, wenn die Menschen auch jetzt das Alleinebleiben trainieren. Eigentlich ist das sogar eine ganz gute Zeit dafür, weil sie nicht lange weggehen müssen.

Soweit ich weiß, lernen Hunde das am besten auch mal alleine zu Hause zu sein, wenn ihre Menschen immer wieder ganz kurze Zeit weggehen und diese Zeit nach und nach verlängern. So lernt der Hund, dass der Mensch immer wieder zurückkommt und hat keinen Stress. Das kann man ja gerade hervorragend üben. Ich persönlich konnte schon immer alleine bleiben, aber man unterstellt mir ja auch manchmal, etwas eigenbrötlerisch zu sein. Aber auch ich hab mein kleines Rudel eigentlich gerne vollständig.

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Noch so ein komischer neuer Tick der Menschen ist ja, dass sie ihre Schnauzen hinter Stoff verstecken. Ich hab mich ja schon daran gewöhnt, dass Menschen gerne viel Stoff am Körper haben, aber im Gesicht? Das scheint mir neu zu sein. Mir gefällt das auch nicht so gut, weil man dann noch weniger von ihrer Mimik erkennen kann. Ich hoffe, dass dieser Trend ebenfalls bald wieder nachlässt.

Also, ihr seht schon: Es geht mir zurzeit ganz gut, ich genieße die Sonne, der ich hier den ganzen Tag hinterher wandern kann. Trotzdem fände ich eine Rückkehr zur Normalität ganz gut. Und ich wünsche mir, dass die Leute aufhören, ständig über diesen Corona zu reden, den plötzlich alle kennen. Wer ist das überhaupt???

Naja, ich muss mal wieder der Sonne hinterher!

Eure nachdenkliche Dotty

3 Gedanken zu “Schnauzensicht: Hunde nach Corona-Zeit – jetzt das Alleinebleiben trainieren

  1. Sehr schön aus der Sicht des Hundes geschrieben..
    Die Kerle simd selbständiger und vernünftiger, als man denkt.

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