Tipps für einen stressfreien Tierarztbesuch

Tipps für den Tierarztbesuch_Katze

Wer Tiere hat, für den sind regelmäßige Tierarztbesuche Pflicht. In der Regel lassen es unsere tierischen Freunde über sich ergehen, manch ein Vierbeiner geht bestimmt auch gerne zum Tierarzt – denn oft gibt es hier tolle Leckerlis abzustauben. Doch es gibt auch viele Hunde und Katzen, die wirklich Angst vor dem Tierarztbesuch haben.

Wir haben für euch einige Tipps zusammengetragen, die euch helfen können, den Tierarztbesuch für eure Vierbeiner möglichst stressfrei zu gestalten.

Bereite dich auf den Tierarztbesuch vor

Erst einmal musst natürlich du als Tierhalter alle wichtigen tierärztlichen Dokumente rechtzeitig zusammensuchen und für die Fahrt zum Tierarzt genügend Zeit einplanen. Das ist wichtig, damit du vor dem Termin nicht hektisch oder gar panisch wirst, falls du irgendetwas vergessen hast oder im Stau stehst. Denn: Wirst du unruhig und angespannt, merkt es dein Tier und wird dadurch ebenfalls unruhig und fürchtet sich vielleicht vor der Situation. Und genau das sollte unbedingt vermieden werden, vor allem, wenn es der erste Tierarztbesuch für deinen Liebling ist.

Bereite dein Tier auf den Tierarztbesuch vor

Katzen müssen im Auto in einer Transportbox gesichert werden. Wenn die Box deiner Mieze suspekt vorkommt, kannst du bereits einige Zeit vor dem Termin anfangen, ihr den Stress zu nehmen. Zum Beispiel, indem du Folgendes beachtest:

  • die Box sollte ausreichend groß sein
  • idealerweise mit einer Öffnung oben und vorne (so kannst du oder der Tierarzt deine Katze entspannter aus dem Box nehmen)
  • Transportbox am besten in der Wohnung als „Möbelstück“ stehen lassen, damit sich die Katze ungezwungen daran gewöhnen kann
  • Box auch mal in ein Spiel integrieren, damit deine Samtpfote diese nicht nur mit dem Tierarztbesuch und negativen Erlebnissen verbindet
  • Leckerlis in der Box geben oder das Tier darin auch mal fressen lassen, kann hilfreich sein

Auch Hunde sollten im Auto selbstverständlich gesichert werden. Mit ihnen solltest du das Autofahren ebenfalls rechtzeitig trainieren.

Vor allem vor dem allerersten Tierarztbesuch und bei ängstlichen Vierbeinern kannst du eine Untersuchung auch zu Hause manchmal „nachspielen“, in dem du dein Tier zum Beispiel auf eine glatte Oberfläche setzt, es bürstest und streichelst und dich auch mal an die sensiblen Stellen herantastest, die später auch der Arzt untersuchen wird. Berühre zum Beispiel das Ohr, säubere die Pfoten und den Popo und taste die Krallen und Zwischenräume ab. Auch am Bauch sollte dein Tier sich anfassen lassen. Wenn du so regelmäßig unbeliebte Stellen bei deinem tierischen Liebling berührst, es lobst und auch mal ein Leckerli gibst, gewöhnt es sich schneller an diese ungewöhnlichen Berührungen und ist beim Tierarzt weniger stressanfällig.

Beim Tierarzt vor Ort

War dein Tier noch nicht beim Tierarzt, kannst du mit einer „entspannten“ Kontrolluntersuchung starten, bei der nichts passiert. So kann dein Vierbeiner schon mal die Umgebung, den Tierarzt und seine Handgriffe kennenlernen.

Zudem kann es auch helfen, den ersten Termin des Tages wahrzunehmen. Da sind die Räume noch neutral und im Wartezimmer ist vielleicht auch noch nicht so viel los. Ist dein Tierarzt fußläufig zu erreichen? Dann geh doch mal mit deinem Hund ohne Termin und Untersuchung beim Tierarzt vorbei, setzt euch ins Wartezimmer, belohne deinen Liebling mit einem Leckerli und geht wieder nach Hause.

Aufgeschoben ist nicht Aufgehoben

Wenn dein Tier zunehmend ungewöhnliche Symptome zeigt und du nicht sicher bist, worum es sich handeln könnte, dann warte nicht zu lange mit dem Tierarztbesuch. Oftmals wollen Herrchen und Frauchen ihrem Tier den Besuch möglichst ersparen, weil sie mitleidig sind und ihr Tier nicht leiden sehen möchten. Doch denke stets daran, dass diese Untersuchungen wichtig sind. Notier dir am besten die wesentlichen Informationen zum Krankheitsverlauf, zu den Symptomen und möglichen anderen vorangegangenen Untersuchungen. Sei ehrlich deinem Tierarzt gegenüber und erzähle auch, wenn du bereits eigene Behandlungsversuche unternommen hast. Dies kommt letzten Endes deinem Tier zugute und hilft dabei, eine schnelle Ursache für das Leiden und die anschließende Genesung zu finden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.