Wenn Katzen alt werden – Tipps für das Zusammenleben mit älteren Samtpfoten

Wenn Katzen alt werden-schwarze Seniorkatze (c)Mary Pahlke_Pixabay

Ältere Katzen werden in der Regel ruhiger und suchen mehr Kontakt zum Menschen. Schwarz-weiße Katze liegt entspannt. (c) Mary Pahlke/Pixabay

Das Altern gehört zum Leben einfach dazu, so werden auch unsere geliebten Katzen mit der Zeit älter. Was an sich doch auch ganz schön ist, denn auch unsere Samtpfoten verändern sich im Alter. So lernen wir noch einmal eine ganz neue Seite von ihnen kennen. Es heißt, sie werden schmusiger, ruhiger und suchen mehr die menschliche Nähe. Wahrscheinlich trifft das nicht auf jede Katze zu, aber einige suchen bestimmt mehr Nähe im Alter.

Doch dann gibt es leider auch die andere Seite: Mit dem Alter kommen die Wehwehchen und der Körper ist nicht mehr so fit. Was verändert sich, wenn Katzen alt werden? Wie können wir unsere älteren Samtpfoten unterstützen? Ein paar Tipps haben wir für Euch zusammengetragen.

Was bedeutet alt bei Katzen?

Wie alt eine Katze tatsächlich wird, kann man pauschal nicht beantworten. Das hängt nämlich von vielen verschiedenen Faktoren ab. Zum Beispiel davon, ob es eine Wohnungs- oder Freigängerkatze ist und wie die Lebensumstände sind. Je nach Katze und Rasse erreicht eine Samtpfote ein durchschnittliches Alter von 14-16 Jahren. Nicht ungewöhnlich sind auch 20+ Jahre alte Katzen.

Wie alte Hunde und Kleintiere werden, erfahrt Ihr hier: Wie alt werden Haustiere?

Altersbeschwerden bei Seniorenkatzen

Je älter unsere tierischen Lieblinge werden, desto mehr muss auch oft leider ihre Gesundheit einbüßen. Unter anderem können folgende Altersbeschwerden beziehungsweise Veränderungen bei Eurem Stubentiger auftreten:

Typische Alterskrankheiten bei Katzen

  • Zahnprobleme
  • Diabetes
  • Altersdemenz
  • Unsauberkeit
  • Nieren-, Herzerkrankungen

Typische (mögliche) Veränderungen bei Katzen

  • schlechteres Seh- und Hörvermögen
  • die Katze wird vorsichtiger und ruhiger, und damit auch oft anhänglicher und sucht mehr Kontakt zu ihren Menschen
  • mehr Schlaf
  • Fressunlust
  • vermindertes Putzverhalten
  • Darmträgheit
  • Übergewicht
  • weniger Aktivität

 

Tipps, der alten Katze den Alltag zu erleichtern

Damit Euer Senior-Stubentiger auch im Alltag weiter gut zurechtkommt, könnt Ihr ihm mit einigen wenigen Handgriffen den Alltag etwas erleichtern. Erleichtert ihm doch den Zugang zu ihren geliebten Schlaf- und Rückzugsplätzen zum Beispiel mit eine entsprechenden Leiter oder Box.

Hygiene & Pflege: Über kürzere Wege zur Katzentoilette wird Euer Stubentiger sicherlich dankbar sein. Besonders wenn er an den Folgen der Unsauberkeit leidet, macht es Sinn, mehrere Orte zur Erleichterung aufzustellen. Wenn Eure Katze etwas „putzfaul“ geworden ist, solltet Ihr sie mit ein paar Extra-Bürsten-Streicheleinheiten verwöhnen. So sorgt Ihr zum einen dafür, dass das Katzenfell nicht verfilzt und zum anderen verbringt Ihr zusätzlich Zeit miteinander.

Aktivität: Wichtig ist auch, dass Ihr Euer Tier altersentsprechend zum Spielen und Bewegen motiviert. So bleibt es auch im Alter weiterhin fit und Ihr beugt Übergewicht vor.

Trinken & Essen: Auch beim Futter solltet Ihr entsprechende Anpassungen vornehmen. Denn einerseits  neigen Seniorenkatzen im Alter dazu, weniger zu essen. Man geht davon aus, dass liegt an der Kombination aus weniger Bewegung, mehr Ruhephasen und verminderter Stoffwechselaktivität. Ist Euer Senior dennoch ein guter Esser, kann das eben durch die Kombination von weniger Aktivität und mehr Schlaf zu Übergewicht führen.

Auch auf das Thema Trinken solltet Ihr ein Auge haben. Katzen gelten generell als eher trinkfaul, daher sollten sie immer wieder zum Trinken motiviert werden. Zum Beispiel in dem Ihr ihnen mehrere Trinkstellen anbietet.

Vorsorge: Bei den tierischen Senioren sollte der regelmäßige Besuch beim Tierarzt natürlich auch auf dem Plan stehen. So können zum Beispiel auch Krankheiten, die zuerst nicht sichtbar sind oder keine Symptome haben, rechtzeitig erkannt und behandelt werden.

Liebe & Zeit: Viele Miezen werden im Alter schmusiger und genießen umso mehr die Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten ihrer Menschen. Nehmt Euch die Zeit für Eure alten Vierbeiner und genießt die gemeinsamen Kuscheleinheiten und Beschäftigungen.

Wenn Katzen alt werden – Alltag erleichtern [Grafik]

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2 Gedanken zu “Wenn Katzen alt werden – Tipps für das Zusammenleben mit älteren Samtpfoten

  1. Unser Süßer ist im September 15 Jahre alt. Hat Probleme mit der Schilddrüse und in Folge dessen auch schlechtere Nierenwerte.. malfrisst er mehr, mal weniger.. kaum noch Trockenfutter und Nassfutter auch ein anderes als früher. Man muss eben ein bißchen auf seinen Tiger schauen und zusammen mit dem Tierarzt und richtigen Medìs kann trotzdem alles gut funktionieren. Seinen Garten verteidigt er immer noch😂

  2. Meine Katze Tebby ist 23 Jahre alt greworden.Und mein Kater Jonas ist 17 Jahre alt geworden. Die Urne steht bei mir im Schrank.

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