Wintermüdigkeit bei Katzen – 5 Tipps

Wintermuedigkeit bei Katzen_Stubentiger liegen im Bett

Kennt ihr das? Kaum wird es draußen kälter und dunkler, werden auch wir Menschen energieloser und unmotivierter. Ein weiches Sofa wird oft einem Spaziergang im Wald vorgezogen. Warum soll man denn schließlich das Haus verlassen, wenn es Zuhause warm und gemütlich ist. Doch ist euch schon einmal aufgefallen, dass die meisten Katzen auf die Zeit der Dunkelheit und Kälte genauso reagieren wie wir Menschen?

Können Katzen an Wintermüdigkeit leiden?

Viele Katzen fühlen sich in der kalten Jahreszeit träge und schlapp. Statt freudig im Garten herumzuspringen oder im Haus zu toben, liegen sie zusammengerollt an einem warmen Plätzchen im Haus. Nur für wirklich interessante Sachen wird aufgestanden. Schlafen hat die höchste Priorität. Doch genau diese langen Schlafphasen können sich auf Dauer negativ auf die Gesundheit eurer Katze auswirken, wenn sie zu viel werden. Aber warum eigentlich? Durch die geringe Bewegung werden die Kalorien, die eure Katze aufgenommen hat nicht abgebaut, was wiederum zu Übergewicht führen kann. Zudem wird der Muskelabbau gefördert und die Sinne eurer Katzen geschwächt, was vor allem für Freigängerkatzen ein Problem werden kann. Die körperlichen Vorrausetzungen, um im Freien zurechtzukommen, sind nicht mehr gegeben. Damit eure Katze auch im Winter fit und energiegeladen bleibt, haben wir für euch ein paar Tipps zusammengestellt, wie ihr der Wintermüdigkeit entgegenwirken könnt.

5 Tipps gegen die Wintermüdigkeit

  1. Animiert eure Katze zum Spielen: Auch wenn eure Katze keine Lust zum Spielen hat, versucht sie mehrmals am Tag zu motivieren mit euch gemeinsam spielerisch Zeit zu verbringen. Einfacher gelingt es, wenn ihr eure Wohnung zu einem Spielparadies umgestaltet. Bietet eurer Katze Klettermöglichkeiten und gemeinsame Spiele an, um den Bewegungsdrang und das Köpfchen zu fördern. Oft reicht schon ein neues Spielzeug, damit das Interesse eures Stubentigers geweckt wird.
  2. Sorgt für frische Luft: Nicht nur Menschen werden von frischer Luft wach. Nein, auch Katzen. Öffnet daher mehrmals am Tag das Fenster, um gut durchzulüften. Passt hier natürlich auf, dass eure Samtpfote nicht nach draußen entwischt. Und denkt immer daran: Fenster, die auf Kipp stehen, sind eine große Gefahr für eure tierischen Lieblinge.
  3. Motiviert eure Katze dazu, nach draußen zu gehen (nur, wenn euer Tier Freigänger ist): Vielleicht hat sie ja Lust mit euch zusammen in den Garten zu gehen. Wohnungskatzen kann es Freude bereiten, zusammen mit ihren Menschen ein bisschen Zeit auf dem gesicherten Balkon zu verbringen. So kann sie frische Luft schnappen und bekommt die Möglichkeit, spannende Dinge auf dem Balkon zu beobachten.
  4. Katzenkumpels: Viele Katzen möchten einen Freund an ihrer Seite haben. Wenn es draußen für ein Abenteuer zu kalt und zu nass ist, können eure zwei Stubentiger sich gemeinsam in der Wohnung beschäftigen. Ihr seid noch auf der Suche nach einem felligen neuen Freund. Dann schaut einfach mal bei shelta vorbei, dort warten viele Katzen auf ein neues Zuhause.
  5. Futter kürzen: Ihr habt alles probiert, doch eure Katze will einfach nicht in Bewegung kommen? Dann solltet ihr über den Winter die Essensrationen etwas kürzen. Denn wenn eure Katze weniger Energie verbraucht, dann benötigt sie auch weniger Futter. Klar, bei Katzen ist es nicht immer einfach, die Portionen zu verkleinern. Probiert es aber einfach einmal aus und schaut, ob eure Stubentiger wieder aktiver wird.

Letztendlich ist es egal, wodurch eure Katze in Bewegung bleibt. Wichtig ist es, dass eure Stubentiger in den Herbst- und Wintermonaten fit und gesund bleibt.

Ein Gedanke zu “Wintermüdigkeit bei Katzen – 5 Tipps

  1. Mit einem Glockenspiel, einem Gewürzkissen oder einem bunten Kräuterstrauß wecken Sie in der dunklen Jahreszeit die Sinne Ihrer Katze. Außerdem sollte Ihre Katze ausreichend Möglichkeit zum Klettern und Kratzen haben. Sowohl für Wohnungskatzen, als auch für Freigänger ist daher ein Katzenbaum eine gute Lösung.

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