Das tierische Wohlfühlbüro

Ein gemütlicher Bürohundplatz.

Ein gemütlicher Bürohundplatz. © TASSO e.V.

Dass Hunde im Büro tolle Begleiter sein können, wird immer bekannter. Kein Wunder, die Vorteile sind ja schließlich riesig. Neben einigen wichtigen persönlichen Eigenschaften des Bürohundes und einer grundlegenden Erziehung hat auch die Umgebung Einfluss darauf, dass sich Hund und Kollegen wohlfühlen.

Was also ist wichtig für das perfekte Wohlfühlbüro?

Dein Hund sollte natürlich nicht den ganzen Tag im Weg liegen müssen. Das nervt die Kollegen, die an ihm vorbeigehen oder über ihn drübersteigen müssen und hält Deinen tierischen Freund ständig auf Trab. Richte ihm daher einen festen Platz ein, an dem er auch zur Ruhe kommen kann. Das ist auch für den lebhaftesten Hund wichtig. Gerade wenn er Dich regelmäßig zur Arbeit begleitet, ist es zu viel, acht Stunden täglich unter Spannung zu stehen.

Der Rückzugsort sollte dann auch von den Kollegen respektiert werden. Je nach Hund und Platzangebot, kannst Du Deinem Vierbeiner auch zwei Liegebereiche anbieten. Unsere PR-Schnauze Dotty liegt zum Beispiel morgens gerne ganz abgeschirmt, im Dunkeln unter dem Schreibtisch, während sie nachmittags das Kuschelkörbchen gegen die Decke tauscht, die dann auch mal gerne mitten im Raum liegen darf.

Einige Hunde haben lieber kuschelige Körbchen, andere bevorzugen weiche Matten. Du kennst Deinen Hund am besten, Du weißt, welche Unterlage er sich für seine Bürohundecke wünscht. Ein kleiner Tipp: Ist es im Sommer heiß, nehmen viele Vierbeiner auch gerne selbstkühlende Matten an. Auch unsere Büroschnauze Frieda nutzt diese gerne mal zur Abkühlung.

Büroschnauze Frieda schläft auf der Kühlmatte

Büroschnauze Frieda schläft auf der Kühlmatte. © TASSO e.V.

Auch wenn Dein Hund sehr neugierig ist und am liebsten alles mitbekommen möchte: Es kann helfen, wenn Du ihm einen Platz einrichtest, von dem aus er keinen direkten Blick zur Tür hat. Dort fühlen sich viele Büroschnauzen wohler, weil nicht jeder, der hineinkommt, direkt auf sie zu läuft. Viele bevorzugen es auch, direkt unter dem Schreibtisch zu liegen. Vielleicht weil die Tischplatte das Gefühl einer Höhle vermittelt?

Büroschnauze Dotty liegt in ihrem Körbchen unterm Schreibtisch.

Büroschnauze Dotty zieht sich gerne in ihre Höhle zurück. © TASSO e.V.

Kreative Untersetzer für die Hygiene

Nicht fehlen darf natürlich der Wassernapf. Er sollte stets mit frischem Wasser gefüllt und jederzeit zugänglich sein. Damit es keine Wasserflecken gibt, lege am besten ein Platzset unter den Napf. Wenn du nichts Gekauftes verwenden möchtest, kannst Du Dir auch ganz einfach selbst eine Unterlage basteln. Wir haben zum Beispiel einfach einen tollen Hintergrund mit Pfoten auf einem DINA3-Blatt laminiert.

Wenn es etwas aufwendiger und individueller sein darf, hat unsere Kollegin Lucille noch eine super Anleitung für eine Napfunterlage.

In der Bürohundecke sollten natürlich keine Gefahren sein. Richte sie so ein, dass dort keine Kabel oder Steckdosen sind, achte darauf, dass kein Papierschredder in Reichweite steht, an dem ein neugieriger Hund sich verletzen könnte.

Kommen häufig Kollegen oder andere Menschen in Dein Büro? Dann mache sie doch mit einem Hinweis an der Tür darauf aufmerksam, dass im Büro ein Hund ist. So wissen sie, was sie erwartet und können sich darauf einstellen. Auch diese Schilder kannst Du selbst schön gestalten. Oder Du nutzt die Vorlage, die TASSO im Rahmen seines Büroschnauzenmonats entwickelt hat.

 

 

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