Halloween – 6 Tipps für Tierhalter

Halloween Tipps für Tierhalter_Kürbisse

Leuchtende Kürbisse an Halloween. Für ängstliche Hunde kann der Feiertag ziemlich anstrengend werden.

Jedes Jahr aufs Neue wird es am 31. Oktober schaurig und gruselig. Denn auch hier in Deutschland hat Halloween viele Anhänger, die den amerikanischen Feiertag feiern.

Was gehört zu Halloween? Auf jeden Fall gruselige Deko, geschnitzte und leuchtende Kürbisse und natürlich eine schaurig schreckliche Verkleidung. Was uns Menschen viel Spaß bereitet, ist für unsere Haustiere aber häufig kein Vergnügen.

Damit Euer tierischer Liebling diesen Tag entspannt und stressfrei übersteht, könnt Ihr bereits einige Vorkehrungen treffen.

6 Tipps – So kommt Euer Haustier gut durch Halloween

1. Gassigehen

Das Wichtigste zuerst: Der Hund muss auch an Halloween raus. Wenn Euer Tier ängstlich ist, verlegt den Spaziergang doch auf den Nachmittag, bevor die verkleideten Halloween-Fans auf der Straße umherziehen. Denn am Abend ist viel los, vor allen in den Städten. Lasst Eure Fellnase beim Spaziergang in der Stadt am besten an der Leine. Hunde können diese Gruselgestalten nicht einordnen. Sie können sich erschrecken, sich aggressiv verhalten, Angst bekommen oder gar weglaufen.

Katzen mit Freigang sollten an diesem Abend vielleicht im Haus bleiben, denn draußen herrscht häufig ziemlich lauter Trubel.

2. „Süßes oder Saures?“ – Dauerklingeln an der Tür

Ding, Dong … je nach Wohnort kann es an der Tür schon mal im Minutentakt klingeln. Für Hunde, die sehr auf die Klingel reagieren und am liebsten jeden Gast begrüßen wollen, kann das schön stressig werden. Ideal wäre, wenn Ihr Eurem Liebling ein ruhiges Plätzchen im (hintersten) Zimmer einrichten könnt, indem man die Klingel kaum hört und den Trubel an der Tür nicht mitkriegt. Außerdem kann auch die Klingel leiser gestellt werden.

Seid Ihr selbst beim Süßigkeiten sammeln dabei, sollte ein vorsichtiger Vierbeiner am besten zu Hause bleiben.

3. Süßes … aber nicht fürs Tier

Das Schokolade für Hund und Katze giftig sein kann, ist nichts Neues. Aber auch andere Bonbons können den Tieren schaden. Daher sollte die Halloween-Süßigkeiten-Schüssel so platziert werden, dass Mieze und Bello nicht drankommen. Hier eignet sich beispielsweise eine mit einem Deckel verschließbare Box.

4. Gefährliche Deko

Schön ist es allemal: Ein ausgehöhlter Kürbis indem eine echte Kerze leuchtet. Aber genauso kann es in einem unbemerkten Moment gefährlich werden, wenn die Kerze umfällt oder die Fellnasen mit ihren Pfoten drankommen. Auch bei der Deko solltet Ihr darauf achten, dass es keine Kleinteile enthält, die Hund und Katze verschlucken können.

5. Kein Kostüm für Hund und Katze

Für Kinder und Halloween-Fans macht die gruselige Verkleidung einen Heidenspaß. Aber für Tiere ist das häufig nicht witzig. Auch wenn die Vierbeiner sich beim Anziehen nicht wehren und es „kommentarlos“ hinnehmen, Tiere brauchen keine Verkleidung. Besondere Vorsicht ist mit Gummibänder oder Kleinteilen geboten, die von den Vierbeinern verschluckt werden können.

Wir finden alle Tier auch ohne Kostümierung wundervoll.

6. Kennzeichnung und Registrierung des Tieres

Gerade bei Feierlichkeiten wie Halloween, bei denen es laut ist und ein reges Rein- und Rausgehen in der Wohnung herrscht, ist es wichtig, dass Hunde und Katzen (Freigänger und Hauskatzen) gekennzeichnet und bei TASSO registriert sind.

Wenn Ihr diese Tipps beherzigt, wird Halloween nicht zum Grusel-Tag. Es hängt natürlich auch von Euren Tieren ab, wie sie solche Tage vertragen. Manche lassen sich von diesem Feiertag gar nicht stressen.

Wie geht Ihr mit solchen Feierlichkeiten um? Welche Erfahrungen habt Ihr mit Euren Fellnasen gemacht?

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