Schnauzensicht: Hunde und Menschenbegegnungen

Hund Dotty beim Gassigehen

Beim Gassigehen tobt sich Mischling Dotty richtig aus – hält aber Distanz zu fremden Menschen. © TASSO e.V.

Von Dotty, shelta-Team (13)

Hola Leute,

ich muss heute mal klare Worte sprechen. Die meisten von Euch werden sich gar nicht angesprochen fühlen, und Ihr seid dann auch nicht gemeint, aber Ihr dürft meine Botschaft gerne an andere Menschen weitergeben, die die Sache vielleicht noch nicht aus diesem Blickwinkel betrachtet haben: Es geht um Hunde und Menschenbegegnungen. Weiterlesen

Schnauzensicht – Dotty bloggt: Hola, da bin ich wieder!

IMG_9201Von Dotty, shelta-Team (12)

Hola!

Da bin ich wieder, die kleine Dotty. Mir ist gerade aufgefallen, dass ich euch noch gar nicht so viel über mich erzählt habe. Das will ich jetzt nachholen. Also: Ich bin auf Mallorca geboren und habe dort mit ganz vielen anderen Hunden auf einer Finca gelebt, wo man uns eines Tages zurückgelassen hat. Zum Glück haben Tierschützer sich um uns gekümmert und ich durfte auf eine Pflegestelle nach Deutschland reisen, wo ich mich auch ganz schnell mit meiner Pflegemama angefreundet habe. Und dann kam vor einem Dreivierteljahr mein Frauchen und endlich hatte ich mal einen Menschen ganz für mich allein. Ich brauche nämlich unbedingt jemanden, dem ich total vertrauen kann und der mich immerzu kuschelt. Ein Mensch reicht mir dann eigentlich auch. Weiterlesen

Schnauzensicht – Dotty bloggt: Hola, ich bin die Neue!

IMG_9355Von Dotty, shelta-Team (11)

Hola!

Wenn ich mich kurz vorstellen darf? Mein Name ist Dotty, ich gehöre zum shelta-Team und darf hier jetzt von Zeit zu Zeit bloggen. Natürlich bin ich auch ein echter shelta-Hund. Dort hat mich mein Frauchen, das auch zum shelta-Team gehört, vor etwa einem Dreivierteljahr zufällig entdeckt. Ich bin ihr einfach nicht mehr aus dem Kopf gegangen, und so bin ich nun seit einigen Monaten einer von vielen Bürohunden hier in der TASSO-Zentrale in Sulzbach. Man, ist das klasse! Ich darf jeden Morgen mit Frauchen zur Arbeit gehen und den ganzen Tag bei ihr sein. Weiterlesen

Vom Streichen zum Schrubben – Wie Miss Dotty das Zähneputzen lernt

Von Lisa F., shelta-Team (10)

Hund Dotty beim ZähneputzenDotty ist ein Kuschelhund. Draußen die große Abenteurerin, drinnen möchte sie am liebsten dauerhaften Körperkontakt zu ihrem Menschen, also zu mir. So sehr ich manchmal auch darüber stöhne – wenn sie mal wieder in einer unmöglichen Position quer über meinen Beinen liegt und meine Bewegungsfreiheit einschränkt – so sehr würde ich es gleichzeitig vermissen, wenn es anders wäre. Insofern beruht diese Nähe durchaus auf Gegenseitigkeit. Umso mehr fällt es dann aber auf, wenn Madame (Ihr erinnert Euch, draußen ist sie ganz die Abenteurerin) sich dann mal gewälzt hat oder irgendetwas aus Menschensicht eher Unappetitliches verspeist hat. Zum Glück sind das nur Einzelfälle. In der Regel ist der Atem der kleinen Hundedame ganz erträglich. Damit das auch langfristig so bleibt und vor allem ihrer Gesundheit zu liebe, habe ich mich als verantwortungsbewusstes Frauchen mal mit der Frage auseinander gesetzt, wie wir die Zähnchen der Kleinen möglichst bis ins hohe Alter gesund halten und ihr professionelle Zahnreinigungen und die damit verbundene Narkose ersparen. Weiterlesen

Fünf unschlagbare Argumente für ein Tierschutztier

Von Ola M., shelta-Team (9)

Es gibt viele Gründe, sich für die Adoption eines Vierbeiners aus dem Tierschutz zu entscheiden. Wir haben einige Argumente aufgeführt, die ganz klar zeigen wie toll Tierschutztiere sind, und die beweisen, auf wie vielen Wegen wir helfen können, wenn wir uns dafür entscheiden, einen Hund oder eine Katze aus dem Tierheim oder von einer Tierschutzorganisation zu adoptieren. Weiterlesen

Lieblingskollege auf vier Pfoten – Gedanken zum Bürohund

dotty_blogbeitragVon Lisa F., shelta-Team (8)

Ein leises Schnarchen, die Pfoten zucken, Dotty träumt. Auf meinem Schoß. Während ich am Computer arbeite, telefoniere, E-Mails beantworte, Texte verfasse. Dotty findet das super. Ich fühle mich etwas eingeschränkt in meiner Bewegungsfreiheit und überlege zweimal, ob ich jetzt wirklich aufstehen und zum Kopierer gehen muss. Aber ich habe warme Beine, auch nicht zu verachten, vielleicht kann der Ausdruck im Kopierer ja noch eine Weile liegen bleiben.

Dotty ist einer der vielen Bürohunde, die hier bei TASSO arbeiten. Ihr Job ist schlafen, meine Beine wärmen und gute Stimmung im PR-Büro verbreiten. Und ich muss sagen, sie beherrscht ihren Job ziemlich gut. Dass die kleine Hundedame mich zur Arbeit begleiten kann, ist wirklich großer Luxus. Nicht nur für sie und mich. Auch die anderen hier in der TASSO-Zentrale profitieren von unseren Bürohunden. Viele der Vierbeiner schmusen nämlich auch gerne mit anderen Kollegen. Während sie die Streicheleinheiten genießen, entspannen wir Menschen uns und schütten das Glückshormon Oxytocin aus. Außerdem sorgen die Tiere dafür, dass wir entspannter sind, erinnern uns daran, regelmäßig Pause zu machen und verbessern das Betriebsklima. Weiterlesen

Katzen und Baby: Ein ehrlicher Erfahrungsbericht aus einem Zweikatzen- und Zweikinderhaushalt

Von Ola M., shelta-Team (7)

img_6151Sonntagmorgen, 6 Uhr. Der Tag zwischen Katzenklo, Legosteinen und Windeleimer beginnt.

Wäääääähhhhhh!“
„Mama, der Baby ist wach! MAMA! Hörst du nicht?!“
„Wääääääh-hääää-häääääää!“
„Miau.“
„Natürlich höre ich ihn. Er liegt doch direkt neben mir. Schlaf weiter.“
„Aber Mama, du musst ihm Milch geben – snell, der Baby hat Hunger!“
„Ja, ich-“ – „Miau.“ – „weiß das! Schließlich liegt er direkt“ – „Miau.“ – „ neben mir.“
„MIAUUUU!“
„Mama, die Katzen rufen. Ich glaube, sie haben auch Hunger! Snell, du musst sie Futter geben.“
„MIAUUUUU“
„Mama?“
„Ja?“
„Ich habe Hunger. Kannst du Frühstück machen?“
„MIAUUU-MIAUUUUU-MIIIIIAAAAAU!!!!“

Ob Sonn-, Diens- oder Freitag spielt keine Rolle, denn täglich grüßt das Katzentier in zweifacher Ausführung – und das bereits um 6 Uhr früh. Weiterlesen

Katze in der Box: Rein da auf Teufel komm raus?

Vom Hängekörbchen in die Transportbox? Kein Problem! ©Alexandra Mancuso

Vom Hängekörbchen in die Transportbox? Kein Problem! ©Alexandra Mancuso/TASSO e.V.

Von Ola M., shelta-Team. (6)

Immer wieder dasselbe Spielchen: Man hat das böse T-Wort nicht mal in den Mund genommen, da wittert die Katze schon, was auf sie zukommt. Und bekanntlich beginnt jeder Weg zum Tierarzt mit dem ersten Schritt: Katze muss in die Transportbox.

Ein verräterischer Blick in Richtung Katze genügt, schon ahnt sie das drohende Unheil und verkrümelt sich auf den Schrank – ganz weit oben, wo man beim besten Willen ohne Leiter nicht ran kommt. Am Anfang war ich ratlos. Lissy weigerte sich partout, ihre Transportbox zu betreten: weder mit Kopf voran, noch mit dem Hinterteil. Wollte ich sie über die Öffnung von oben reinsetzen, hat sie ihre Beine wie eine Spinne abgespreizt und sich mit allen Vieren an den Kanten der Box festgekrallt. Weiterlesen

Lebensnotwendige Futterumstellung – Lissy ist zuckersüß

Katze Lissy Diabetes

Frei nach dem Motto: Hypnose hilft. Die leicht verärgerte, weil hungrige, Katze hat sich zurückgezogen und löchert uns mit ihrem Blick. ©Alexandra Mancuso/TASSO e.V.

Von Ola M., shelta-Team. (5)

Leider futterte unsere Lissy bis vor kurzem eher weniger hochwertige Nahrung. Das liegt nicht an Geiz unsererseits, sondern an ihren Vorlieben, die sie bereits aus dem Tierheim und ihrem Leben davor mitgebracht hatte. Sie war in ihrem fortgeschrittenen Alter recht festgefahren. Lange mussten wir suchen, um zu finden, was gegessen wurde. Der Versuch einer Umstellung auf anderes Futter wurde mit einem Hungerstreik und pausenlosem Gemiaue quittiert.

Nach dem letzten Tierarztbesuch wurde es jedoch dringend notwendig, an Lissys kulinarischer Welt zu schrauben. Weiterlesen

Einer fehlt – Wenn ein Haustier stirbt

©Manuela Agethen_006

©Manuela Agethen

Von Ola M., shelta-Team. (4)

Mein Kater Maciek ist noch jung, aber meine Lissy wird wohl schon etwa 15 Jahre alt sein. Ganz genau wissen wir es nicht, weil sie aus dem Tierschutz stammt. Aber fest steht: Wahrscheinlich wird es Lissy sein, die uns als nächstes verlassen wird. Und das muss ich dann meiner Tochter erklären. Es werden Tränen fließen, auch bei mir. Weiterlesen