Schnauzensicht: shelta-Hündin Dotty klaut Essen

Schnauzensicht: shelta Bürohunde Dotty und Lilly

Dotty mit ihrer Kumpanin Lilly. Zusammen sind sie ein unschlagbares Team. © TASSO e.V.

Von Dotty, shelta-Team (14)

Hola ihr Lieben,

ich habe Euch ja schon mal von meiner Freundin Lilly erzählt. Lilly ist ein kleiner Mischling und hat übrigens auch ein ganz tolles Frauchen, die Patricia. Bei der gibt’s die besten Leckerlis für Hunde. Und schon alleine deswegen verbringe ich gerne immer einige Zeit am Tag bei den beiden im Büro. Da ist so viel Hundespielzeug (was mich ohne Lilly überhaupt nicht interessiert) und dort gibt es so leckeres Futter. Das ist aber angeblich gar nicht immer für uns. Manchmal isst Patricia die leckeren Sachen ganz alleine. Mh, … hab ja gehört, dass Menschen behaupten, wir Hunde würden gerne mal Essen klauen. Dazu erzähle ich Euch heute mal zwei Erlebnisse, die aus meiner Sicht eigentlich gar kein Diebstahl waren, sondern nur klug genutzte Gelegenheiten.

Gemeinsam kriegen wir jedes Leckerli

Manchmal muss Patricia auch mal aus dem Büro rausgehen und etwas erledigen und lässt uns Hunde alleine. Das ist gar kein Problem, wir verstehen uns ja total gut. Und mal unter uns: Wir sind auch ein richtig gutes Team! Neulich ist Patrica nur kurz in die Küche gehuscht, um sich einen Tee zu kochen. Davor hatte sie uns ein paar Leckerlis gegeben und das Glas wieder auf die Fensterbank gestellt. Die Fensterbank ist für so Zwerge wie Lilly (etwa 28 Zentimeter) und mich (etwa 38 Zentimeter) total weit weg. Trotzdem haben wir es geschafft, das Glas  mit der Schnauze herunterzustoßen. Und stellt Euch vor: Der Deckel war nicht richtig festgeschraubt. Gemeinsam – wie, ist ein Betriebsgeheimnis – haben Lilly und ich es geschafft, den Deckel zu lösen. Mensch, war das super! Wir haben das Glas auf dem Boden hin- und her gerollt, so dass das Hundefutter rausgefallen ist. Leider hat Patricia uns erwischt, bevor wir alles aufessen konnten. Aber viel war nicht mehr übrig – … mhhh … lecker! Den Rest des Tages mussten wir dann aber fasten. Und – das ist jetzt aber geheim – ein bisschen Bauchweh hatte ich dann auch. Schade, dass Patricia jetzt weiß, wie groß ich mich machen kann. Seitdem wird nämlich immer alles außer Reichweite gestellt. Aber vielleicht finden Lilly und ich ja bald noch mal eine Lücke. Vielleicht kriegen wir in Teamarbeit ja sogar mal einen Schrank auf. Wir bleiben da dran.

Nachtrag: Ich habe keinen neuen Spitznamen. Man nennt mich jetzt die Joghurtfee. Tatsächlich hat sich eine Lücke in Patricias und Frauchens Sicherheitssystem ergeben. Neulich kam ich ganz überraschend ins Büro von Patrica und Lilly und sie musste uns kurz alleine lassen, ohne  vorher prüfen zu können, ob alles dottysicher ist. Auf dem Schreibtisch stand ein großer Joghurtbecher, fast außerhalb meiner Reichweite. Aber ich kann mich bei Bedarf ja größer machen und hab es immerhin geschafft, den Becher umzustoßen. Daraufhin lief der Jogurt auf den Tisch und tropfte von dort auf den Teppich. Ich hab mich natürlich sofort auf die Pfütze gestürzt, um sie aufzulecken. Ging ganz gut. Nur dass der restliche Joghurt dann auf mich tropfte. War aber auch nicht schlimm, ich habe den Joghurt vom Boden geleckt und Lilly den, der auf mich draufgetropft ist. Als Patricia zurückkam, wurden wir beide ausgelacht, immer mehr Kollegen kamen hinzu, standen um uns rum und versuchten uns zu fotografieren. Pah!!!

Hündin Dotty Joghurtunfall

Beweisfotos: Dotty’s „Joghurtunfall“

Ihr denkt jetzt bestimmt, dass ich verfressen bin. Nun ja. Ihr habt natürlich Recht. Aber ein schlechtes Gewissen habe ich deswegen nicht. Ich bin schließlich ein Hund. Und trotzdem schlank und rank. Aber ich bettle nicht, mache nichts kaputt und nage auch nichts an, was nicht gefressen werden sollte. Ich bin nur eine kleine „Diebin“. Aber immerhin musste ich ja auch in der ersten Zeit meines Lebens aufpassen, dass ich genug zu Fressen kriege. Sowas vergisst man nicht.

Eure Joghurtfee

Weitere Geschichten von mir, gibt’s im shelta Blog: Pfoten hoch!

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