16 Tierschutzgeschichten: Wie Tiere ihren Menschen gefunden haben

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Es ist immer wieder spannend zu hören, wie Tiere aus dem Tierschutz ihre Herzensmenschen und ihr Für-Immer-Zuhause finden. Auch bei TASSO kommen viele fellige Freunde aus dem Tierschutz. Unsere Kollegen haben uns ihr Happy End erzählt.

16 tierische Kurzgeschichten

Mitso suchte als „Handicaptier“ so sehr ein neues Zuhause. „Ich bin damals über einen Facebook-Post gestolpert, in dem gefragt wurde, ob sich denn niemand für eine Katze mit Handicap interessieren würde“, erzählt Mitsos Frauchen Heike. Sein Handicap ist ein Matschauge, ein Überbleibsel eines Katzenschnupfens. „Zu dem Zeitpunkt waren zwei unserer Katzen auf mysteriöse Weise verschwunden (eine haben wir nach 9 Monaten dank TASSO wiedergefunden). Das Haus war also ziemlich leer, die Trauer groß und dann war da dieser Post und das Bild von Mitso. Ich habe mich sofort verliebt und den Verein kontaktiert.“ Mitso sollte und wollte seinen sehr schüchternen Bruder Kosta mitbringen. Es ging dann zügig: Heike hat die Vorkontrolle bestanden und beim Besuch auf der Pflegestelle war sofort klar, dass beide Katzen bei ihr einziehen würden. Heute leben sie schon seit sieben Jahren bei ihr. Den Stubentigern geht es super gut. Sie haben einen eigenen gesicherten Katzengarten. Mitso ist etwas rundlicher geworden und Kosta hat sich zum richtigen Kampfschmuser entwickelt.

 


Johnny wurde als Kitten angefahren auf der Straße gefunden. „Als wir erfahren haben, dass ihn einfach keiner haben wollte, haben mein Partner und ich uns entschieden, Johnny bei uns aufzunehmen“, erzählt Johnnys Halterin Caro. Johnny war anfangs sehr schreckhaft, musste oft zum Tierarzt wegen eines triefenden Auges und einer Atemwegsinfektion, aber das hat er Johnny gut überstanden. Der Kater lebt jetzt seit fünf Jahren bei seinen Menschen und ihm geht es blendend. Nicht nur gesundheitlich. Er spielt gerne mit seinen anderen felligen Mitbewohnern, liegt gerne faul in der Sonne herum und liebt es, im Winter auf seinem Frauchen unter der Decke zu liegen. „Er ist ein richtiger Tollpatsch, den man einfach nur lieb haben muss. Ich habe es nie bereut, ein krankes Kätzchen aufgenommen zu haben.“

 

 

 


Ladys Frauchen Sabrina hat sich auf den ersten Blick in sie verliebt. „Als ich sie das erste mal sah, war mir sofort klar, dass sie meine Prinzessin wird“, sagt Sabrina. Da Lady nicht in ihrem damaligen Zuhause bleiben konnte, durfte sie bei Sabrina einziehen. Dort lebt sie nun seit mehr als fünf Jahren. Die beiden sind ein absolutes Dream-Team. „Lady ist speziell, charakterstark und einfach liebenswert. Sie hat sich in den Jahren bei mir so toll entwickelt. Für mich ist sie einfach perfekt unperfekt!“











Integra, Yubaba, Albebo, Diane und Doc Kuhlea gehören zum Meerschweinchen-Team von Frauchen Laura. Einige von ihnen wurden leider abgegeben, weil sie für ihre Menschen zu „langweilig“ wurden, und einige warteten in Notstationen oder im Tierheim auf ein neues Zuhause. Zum Glück haben sie das bei Laura gefunden. „Yubaba lebt inzwischen seit knapp zwei Jahren bei mir. Integra seit einem Jahr, Albedo seit April, und Diane und Doc Kuhlea seit Dezember 2019. Alle meine Schweine leben in einem großen Gehege und soweit ich das sehe, geht es ihnen gut. Viel zu gut, denke ich manchmal.“

 

 

 

 

 


Cody wurde von seinem „Papa“ Lutz auf der Facebook-Seite eines Tierschutzvereins entdeckt. Der Vierbeiner wartete, nach einem kurzen Aufenthalt in einem rumänischen Tierheim, auf einer Pflegestelle in Kleve auf ein neues Zuhause. „Eine Weile hatte ich keine Hunde, doch dann wurde es einfach wieder Zeit für einen neuen tierischen Freund. Da habe ich Cody entdeckt. Er ist eine echte Frohnatur und grinst extrem niedlich. Außerdem hat er auch die ideale Größe, sodass mein Sohn mit dem Hund auch alleine laufen kann.“ Seit Oktober 2019 vervollständigt Cody die Männer-WG und hat auch im TASSO-Büro bereits alle Herzen erobert. Er muss zwar im Alltag noch das ein oder andere kennenlernen, aber missen möchten ihn seine neuen Menschen und (tierischen) Freunde schon jetzt auf keinen Fall.

 

 

 


Pani ist ein liebenswerter spanischer Sturkopf aus dem Tierschutz. „Mein Partner wollte schon immer einen Hund haben. Aber ich hatte Bedenken einen Hund zu adoptieren, da noch Katzen bei uns leben. Doch als wir ein Foto von Pani sahen, waren wir einfach verzaubert,“ erzählt uns Panis Frauchen Carolin. Schnell stand die Entscheidung fest: Der katzenverträgliche Pani zieht bei ihnen ein. „Doch dann kam ein Anruf vom Tierschutzverein, und man teilte uns mit, dass Pani positiv auf Leishmaniose getestet wurde. Man fragte uns, ob wir uns sicher sind, dass wir ihn adoptieren möchten, da die Krankheit mit einigen Kosten verbunden ist. Wir sagten natürlich ja. Wenn man sich für ein Tier entscheidet, dann steht man seinem Tier auch in schlechten Zeiten zur Seite.“ Pani lebt nun seit 3 Jahren bei Carolin und ihrem Partner und versteht sich auch prima mit den Katzen. Mit der Leishmaniose kommt er super klar und braucht sogar seit 4 Monaten keine Medikamente mehr. „Ich würde mich immer wieder für ein Tierschutztier entscheiden.“

 


Misha kommt aus einer Tötungsstation in Spanien und ist dort von einer ganz lieben Frau namens Kerstin gerettet worden. Sie hat eine große Finca, viele Hunde und versuchte die Tiere zu vermitteln. Misha ist dort sehr gut herangewachsen und mit 1 Jahr kam er zu seinem Frauchen Jennifer. Das war Januar 2014.„Als ich Misha im Internet auf einem Foto sah, war es um mich geschehen. Sein Blick! Direkt nahm ich Kontakt auf und sicherte mir eine Reservierung. Es hieß dann, er hätte noch eine weitere Interessentin, aber ich habe nicht locker gelassen. Misha hat sich prächtig entwickelt und ist ein sehr sozialisierter Hund. Wer ihn kennt, weiß das…“

 

 

 

 

 


Kitty kommt ursprünglich aus Kroatien und durfte zum Glück nach Deutschland ausreisen. „Da wir uns kurz vorher überlegt hatten, eine Katze zu adoptieren, haben wir Kitty sofort aufgenommen. Sie ist ja auch einfach die schönste dreifarbige Katze.“ Kitty lebt bereits seit sechs Jahren bei ihrer Familie. Ihr Frauchen Caro erzählt: „Vom Charakter ist Kitty wie ich – etwas zickig, hat ihren eigenen Kopf und möchte meist in Ruhe gelassen werden. Es ist einfach unfassbar, wie sehr wir uns ähneln. Sie kann, wenn sie möchte, auch lieb sein und kuscheln wie ein Weltmeister. Kitty ist meine Prinzessin und wird es auch immer bleiben.“

 

 

 

 

 


Max wartete im Frankfurter Tierheim auf ein neues Zuhause, da sein Mensch, bei dem er vorher 10 Jahre gelebt hat, gestorben ist. Sein jetziges Frauchen Alisha hat ihn im Zwinger gesehen und konnte gar nicht anders, als Max eine Chance zu geben. „Ich habe mich bewusst für einen Senioren entschieden, weil solche Tiere oft keine Chancen auf ein neues Zuhause bekommen und leider übersehen werden. Bei meinem Maxi dachte ich damals, ich begleite ihn die letzten zwei Jahre seines Lebens. Nun hat das Leben die Karten für uns nochmal neu gemischt und so wie es aussieht, bleibt der Gute mir doch noch länger erhalten, und das ist einfach klasse.“ Max ist mega entspannt und braucht nicht mehr viel aktive Beschäftigung. Mit Alishas Alltag harmoniert er super. „Max ist immernoch topfit und wir sind ein tolles Team geworden. Ich bin sehr froh, dass ich mich für ihn entschieden habe, auch wenn es nicht immer einfach war. Seitdem er weiß, dass er mir zu 1000 % vertrauen kann, ist Max der coolste Hund auf der Welt.“

 


Dotty wurde von ihrem Frauchen Lisa zufällig auf shelta entdeckt, als diese – weil sie für shelta arbeitet – auf der Seite war. Dotty lebte zu der Zeit auf einer Pflegestelle, wo Lisa sie dann kennengelernt und ganz schnell adoptiert hat. Damals war Dotty drei Jahre alt und hatte noch nicht viel vom Leben kennengelernt. Man vermutet, dass sie zuletzt mit ihrer Familie im Rudel relativ alleine auf einem Hof auf Mallorca lebte, bevor Tierschützer sich den Hunden angenommen haben. So wie Dotty sich verhält, nimmt man an, dass sie nie etwas ganz für sich alleine hatte. Vor allem beim Futter ist sie scheinbar manchmal etwas kurz gekommen. „Ich dachte, mein nächster Hund wird ein mittelgroßer struppiger Rüde, aber da hatte Dotty wohl andere Pläne. Es gibt viel, was sie ganz besonders macht. Aber herausragend ist, dass wir einfach besonders gut zueinander passen. Sie ist aktiv, wenn ich aktiv bin und ruhig, wenn sie gerade nicht „gebraucht“ wird. Sie ist von Anfang an die perfekte Bürobegleitung, freudig ist bei all unseren Unternehmungen (die hundegeeignet sind) dabei, fährt gerne mit in Auto, Bus, Bahn, Schiff oder Seilbahn und hält bei allen sportlichen Aktivitäten locker mit uns mit.“ Dottys größtes Vergnügen ist es, abends unter einer möglichst kuscheligen Decke möglichst nah an Lisa zu liegen und zu kuscheln. Luft zu kriegen, ist dabei nicht so wichtig. „Wenn sie mir versprechen würde, draußen auf gar keinen Fall mehr irgendetwas vom Boden zu essen und ein bisschen netter zu fremden großen Hunden wäre, wäre sie rundum perfekt. Aber wer von uns ist das schon? Ein paar Eigenheiten brauchen wir schließlich alle.“ Dotty lebt seit dreieinhalb Jahren bei Lisa und könnte – wenn ihr Frauchen versucht, das objektiv zu betrachten – kaum glücklicher sein. Es sei denn, Lisa würde endlich mal anfangen ihr immer dann Essen zu geben, wenn sie das will – also immerzu.

 


Leo und India leben in einer Dreier-WG mit Frauchen Christina. Als Kaninchen-Freundin bekommt sie sehr oft Anfragen zur Aufnahme von Kaninchen, die nicht mehr gewollt sind oder sogar verschenkt werden sollen. Leo sollte über Ebay verkauft werden, wurde aber von Christina gerettet und ins Tierheim gebracht. Er wurde im Tierheim nach einiger Zeit mit Finchen vergesellschaftet. „Ich lebte für kurze Zeit ohne hoppelnde Mitbewohner, doch Anfang 2013 sind Leo und Finchen bei mir eingezogen.“ Finchen verstarb leider letztes Jahr. Leo sollte aber nicht alleine bleiben. Im Tierheim wartete India schon seit einigen Wochen auf ein neues Zuhause. Sie war mit sechs Jahren genauso alt wie Leo. Auch ihr Partner war verstorben. Das passte, und so war die Kaninchen-WG schnell wieder komplett. „Ich hoffe den beiden Fellnasen geht’s gut und ich darf noch lange ihre Gesellschaft genießen.“ Leo und India haben ein eigenes Kaninchenzimmer, dürfen sich aber auch in der ganzen Wohnung frei bewegen.

 


Izzy war etwa 5 Monate alt, als sie von ihrem Frauchen Manu im Tierheim Rüsselsheim entdeckt wurde. Eigentlich war Manu dort, um sich zwei andere ältere Hunde anzuschauen. Der eine wurde gerade vermittelt und ging mit seiner neuen Familie vom Tierheimgelände und der andere Hund war wegen Verhaltensauffälligkeiten im Training und wurde noch nicht vermittelt. „Wir wollten gerade wieder vom Tierheimgelände gehen, als uns eine Tierpflegerin ansprach und uns sagte, es gäbe junge Hunde aus Rumänien. Eigentlich wollte ich keinen jungen Hund, sondern einen älteren, pflegeintensiveren, der es schwerer hat ein neues Zuhause zu finden. Das änderte sich, als wir Izzy dann sahen, dieses kleine Hundemädchen ohne Haare am Hals und mit etlichen kahlen Stellen. Sie war so unsicher und ängstlich. Sie wusste nicht ob sie sich freuen oder Angst haben sollte und wir wollten eigentlich nur mal mit ihr Gassi gehen. Natürlich blieb es nicht dabei.“ Izzy ist am Gründonnerstag 2018, nachdem sie einige Male Gassi waren, bei Manu eingezogen. Das ist jetzt ungefähr 1 Jahr und 8 Monate her. Anfänglich hatte Izzy eine Futtermittelunverträglichkeit, Hautprobleme und war sehr ängstlich. Sie hat sich allerdings relativ schnell eingelebt und es geht ihr heute gut. Es gibt immer noch Situationen, in denen sie sich sehr unsicher fühlt und bestimmte Hunderassen, vor denen sie Angst hat und einfach nur weg will, genau wie vor manchen Männern. Aber sie hält sich tapfer und sucht dann Schutz bei ihren Menschen. Im Ernstfall denkt Manu, würde Izzy aber mit Sicherheit ihr Zuhause und ihren Katzenfreund (mit dem sie allerdings manchmal zu überschwänglich spielt) beschützen.

 


Polly saß wie ein zusammengekauerter verschüchterter kleiner Fuchs im Tierheim, als ihr Mensch Nicole und ihre Frau sie dort sahen. Ursprünglich hatten sie einen anderen Hund angeschaut, mit dem es leider doch nicht geklappt hatte. Mit Polly war es dann Liebe auf den ersten Blick. Sie war noch mit einem anderen Hund im Zwinger, der gekläfft hat und herumgesprungen ist. Doch Polly hat keinen Mucks von sich gegeben und nur mit ihren großen Augen geschaut. Und schon bald durfte die Kleine bei ihren Menschen einziehen. Der Vierbeiner lebt mittlerweile seit 1,5 Jahren im neuen Zuhause und ist ein selbstbewusster Hund geworden. Sie hat einige Wehwechen, lässt sich diese aber überhaupt nicht anmerken.

 

 

 

 


Nana durfte wenig später ebenfalls bei Pollys Familie einziehen. Gesucht wurde ein Zweithund, damit Polly eine Kameradin an ihrer Seite hat. Auf einem Sommerfest im Tierheim hat sich Nana Polly sozusagen ausgesucht: Alle anderen Hunde sind durch den Kennenlernraum gewuselt, aber Nana lag auf ihrem Stück Decke und hat mit ihren Kulleraugen die ganze Zeit Polly fixiert. Das war wohl auch Liebe auf den ersten Blick. Nana gehört jetzt zu unserer Familie und war zu Beginn sehr ängstlich. Doch dank Polly macht sie Fortschritte. Beide toben gerne zusammen und halten ihre Frauchen auf Trab. „Im Nachhinein waren es wohl die beiden Hunde, die mit ihren braunen Rehaugen am besten den Hundeblick eingesetzt haben!“

 

 

 

 


Isa war ein richtiges Notfellchen. Sie lebte im TSV Hundeleben Saar und war total mit der Situation dort überfordert. Nachdem ihre jetzigen Menschen ihre traurige Vorgeschichte gehört hatten (jemand hatte versucht, sie zu strangulieren), entschieden sie sich, sie als Pflegekatze aufzunehmen. Als sie sie abholten, war sie total lieb und wollte direkt kuscheln. Im ersten Jahr hat man gemerkt, dass Isa Schwierigkeiten hatte Menschen zu vertrauen. Sie hatte regelrecht Angst, wenn man auf sie zulief. Zudem leckte sie sich ihre Haut immer blutig. Ob das an ihrem Flohbefall lag, den sie vermutlich viele Jahre hatte, oder ob es psychisch war, kann man nicht sagen. „Jetzt nach knapp zwei Jahren vertraut uns Isa. Wir konnten ihr mit viel Liebe und Ruhe zeigen, dass wir es gut mit ihr meinen. Sie fordert regelrecht ihre Streicheleinheiten ein und fühlt sich bei uns sehr wohl. Wir Ihr Euch bestimmt denken könnt, konnten wir Isa auch nicht mehr gehen lassen. Wir haben sie einfach zu lieb und möchten sie nicht mehr missen.“

 


Lilly suchte ein neues Zuhause. Als unsere Kollegin Petra aus der TASSO-Tierschutzabteilung sie kennenlernte, wusste sie sofort zu wem Lilly am besten passen würde: zu unserer Kollegin Patricia. Denn sie hatte kurz zuvor ihren Vierbeiner Pauline verloren. Eigentlich war sie noch nicht bereit für einen neuen tierischen Freund. Doch als Patricia Lilly kennengelernt hat, konnte sie diesem kleinen Fellknäuel einfach nicht widerstehen. Seitdem sind die beiden ein unschlagbares Team. Lilly leidet an einer Schilddrüsenunterfunktion sowie einer Hausstaub-Milben-Allergie und benötigt ihr Leben lang Medikamente. Doch der Vierbeiner hat alles fest im Griff und genießt sein Leben an Patricias Seite nun bereits seit 4 Jahren in vollen Zügen.

 

 

 


Abby wartete in der Tierherberge Egelsbach, als ihr jetziger Mensch Lucille dort mit ihrem Vater dort war, um Handtücher und Decken abzugeben. Eigentlich wollten sie sich nur mal umschauen, weil Lucilles erste Hündin vor einem Jahr verstorben war. „Tja, kaum standen wir am ersten Gehege, schwups, kam Abby an den Zaun, sprang hoch, leckte mir die Hand. Dann rannte sie zu meinem Vater, sprang hoch und leckte ihm die Hand. Da war es schon vorbei. Ich war schockverliebt. Wir sind dann erstmal mit ihr Gassi gegangen. Danach war es für mich klar: Eine Woche später habe ich sie nach Hause geholt.“ Da war Abby gerade mal 10 Monate alt. Jetzt lebt sie bereits seit 9 Jahren bei Lucille. Anfangs war es nicht so einfach, da Abby Vieles nicht kannte und kein Vertrauen zu Menschen hatte, außer zu Lucille und ihrer Familie. Inzwischen können sogar Fremde sie anfassen und im Büro darf die Kollegin über sie drübersteigen und mit ihr spielen.

 

 


Frieda wurde von ihrem Frauchen Karin zwar nicht gesucht, aber gefunden. Als Karin im Tierheim war und eigentlich nach einem großen, alten und schwarzen Rüden Ausschau hielt, traf sie Frieda: Einen furchtbar ängstlichen Hund, der nur weg von all den Menschen wollte. Bei der ersten gemeinsamen Gassirunde schafften sie es nicht mal vom Tierheimgelände. Da war Karin klar: Sie hat die Zeit und auch die Geduld, damit dieser Hund ankommen und Vertrauen fassen kann. Das war 2017. Der Anfang war nicht leicht, aber inzwischen sind die beiden ein eingespieltes Team. Frieda ist jetzt ein aktiver, verspielter und verschmuster Vierbeiner und liebt den Büroalltag mit all den tollen Kollegen – ob Mensch oder Hund – sowie auch die gemeinsamen Urlaube und Wanderungen. „Klar, manchmal raubt mir das kleine wuselige Tier den letzten Nerv – im nächsten Augenblick aber bringt sie mich zum Lachen.  Alles in allem geht es ihr also sehr gut!“

 

 


Elvis lebt seit 2017 bei seinem Frauchen Ute. Er kommt aus dem Tierheim „Tiere in Not Odenwald“, in dem Ute ehrenamtlich tätig war. Dort hat sie Elvis kennengelernt und ins Herz geschlossen. Nach einem „verlängerten“ Probewochenende mit Elvis konnte sie ihn einfach nicht mehr gehen lassen. Elvis ist im Oktober drei geworden, das genaue Geburtsdatum kennt man nicht. Er war auch schon davor mal vermittelt, aber leider hat es dort nicht funktioniert. Umso mehr genießt er jetzt sein eigenes Zuhause. „Elvis ist mein Kumpel fürs Leben, mein Seelentröster, mein Herzwärmer,“ so Ute über ihren tierischen Freund.

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